12. August 2009
Vermisste Person von Rettungshunde-Team gefunden
Die Rettungshunde-Gruppe des DRK Münster wurde am 12.08.2009 um 02.44 Uhr alarmiert, um sich im Rahmen einer groß angelegten Suchaktion in Wuppertal-Beyenburg an der Suche nach einem seit dem Vorabend vermissten 82jährigen Mann zu beteiligen.
2 RH-Teams und 2 Helfer begaben sich vor Ort. Das RH-Team mit Rettungshund Jack, seinem Hundeführer Ralph Albersmann und dem Helfer Georg Dahlmann konnte bei einer "Wegrandsuche" die vermisste Person um 06.00 Uhr wohlbehalten auffinden.
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21. März 2009:
Orientierungslauf in Recklinghausen
Ein Erfahrungsbericht von Simone Tork.
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Der Eignungstest 2008
Nach über sechs Monaten Vorbereitung war es am 30. November soweit. Simone Tork mit Lee, Bernd Rosenkranz mit Kira und Svenja Nötzold mit Ginger absolvierten erfolgreich den Eignungstest. Der Eignungstest ist Voraussetzung für die 2 bis 3-jährige Ausbildung der Rettungshundeteams.
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4. Oktober 2008:
Rettungshundeteams des DRK Münster erfolgreich
Das hohe Leistungsniveau und die Zuverlässigkeit der Rettungshundeteams im DRK sind als Voraussetzung für Sucheinsätze regelmäßig alle 18 Monate durch Ablegen einer anspruchsvollen Prüfung nach DIN 13050 unter Beweis zu stellen.
Zur turnusmäßigen Herbstprüfung für die Flächensuche, die in Schwerte stattfand, traten nun die beiden münsterschen Rettungshundeführer Ralph Albersmann mit seinem Border-Collie Jack und Reinhold Miethe mit seinem Langhaar-Schäferhund Ben an.
Die Prüfung umfasst vier Prüfungsteile, davon eine Personensuche in unwegsamem Gelände, bei der innerhalb von 20 Minuten 2 Personen gefunden werden müssen. Beide Teams haben die Prüfung zum wiederholten Male bestanden.
Damit stehen der Rettungshundegruppe des DRK Münster unverändert 3 Rettungshundeteams für Sucheinsätze in der Fläche zur Verfügung.
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3. Mai 2008:
Staffelmitglied Simone Tork feiert Hochzeit
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Juni 2008: Rettungshunde machen in der DRK-Kita Wolkenburg Station
Zum Artikel (aus: Westfälische Nachrichten)...
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Ganztagesübung am 23. Februar 2008 im Brumleytal bei Ibbenbüren
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Zeitungsartikel aus den Steinfurter Nachrichten vom 17. Oktober 07
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Zeitungsartikel über die Hundeprüfung am 6./7. Oktober 07
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Bericht über das Schnupperseminar vom 21.-22. April 2007
Schon lange hatten wir uns in der Staffel Gedanken über möglichen Nachwuchs gemacht. Unsere Hunde kommen langsam in ein Alter, wo man schon mal über den zukünftigen „Ruhestand“ nachdenkt. Einige „Youngster“ sind zwar mittlerweile dazugekommen, doch das reicht für die Zukunft nicht aus. So entschlossen wir uns, ein Schnupperwochenende anzubieten, um einerseits Interessierten unsere Arbeit im DRK vorzustellen und andererseits geeignete Mensch-Hund-Teams zu finden.
Zum Bericht hier klicken...
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Zeitungsartikel vom 8. Mai 2007 zur Hundeprüfung in Meschede
Bitte anklicken!
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Ganztagsübung 2006
– ein ganz persönlicher Rückblick von Reinhold E. Miethe –
Das Jahr 2006 neigt sich allmählich dem Ende zu. Pläne für das nächste Jahr werden geschmiedet, aber auch Rückblicke sind angesagt. Was ist bei mir, dem Senior der Münsteraner Rettungshundegruppe des DRK, neben den Eindrücken aus den Sucheinsätzen im Gedächtnis aus 2006 präsent: Na ja, in erster Linie die sog. GTÜ. Manche sagen dazu „Ganz toller Übungstag“, richtig ist es aber: Ganztagsübung. Bei dieser werden Hundeführer, Rettungshunde und Helfer einen langen Tag gefordert und sollen feststellen, wo ihre Grenzen liegen, wo sie und die Rettungshunde körperlich und ausbildungsmäßig stehen.
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Rettungshundeprüfung 2005
Ein Erfahrungsbericht von Ralph Albersmann
Es ist Samstagmorgen 04:30 Uhr, der Wecker geht. Mein Border-Collie "Jack" liegt auf seiner Decke neben meinem Bett und schaut mich verschlafen an. Er weiß noch nicht, was heute noch alles so zu leisten ist und legt seinen Kopf schnell wieder hin. Nach einer Dusche bin ich fit für den Prüfungstag. Ich habe meine DRK-Einsatzkleidung aus dem Schrank geholt, spätestens jetzt ist alles klar für Jack: es geht zum Training, denkt er... Die Suche nach Menschen ist seine Lieblingsbeschäftigung, und das zu jeder Zeit. Ein kleines Frühstück, die Hundebox in den Kofferraum meines Kombi und dann ab zum Prüfungsort.
Ein Rettungshundeteam besteht immer aus Hundeführer und Hund oder anders gesagt, aus Hund und Hundeführer. Mein Hund Jack und ich werden gemeinsam geprüft. Das Team muß zueinander passen, sich blind verstehen und die Schwächen und Stärken des anderen kennen. Der Hundeführer muss seinen Hund "lesen" können.
Nach einer kurzen, freundlichen Begrüßung durch die Prüfer und den Prüfungsleiter müssen wir Prüflinge einen Test zu verschiedenen Themen bestehen. Erste Hilfe am Menschen, erste Hilfe am Hund, Einsatztaktik und Funk sind nur einige Bereiche, zu denen Fragen beantwortet werden müssen.
Jetzt hat Jack seinen ersten Auftritt. Die Prüfer schauen sich genau das Anzeigeverhalten der Hunde an. Einer der besonders wichtigen Punkte der Prüfung, denn nur wenn ein Hund die Anzeige sicher beherrscht, kann der Hundeführer erkennen, dass eine Person gefunden wurde. Jack ist der erste geprüfte Rückverweiser/Freiverweiser im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Diese Anzeigeart ist besonders opferschonend, da der Hund nicht beim Opfer verbleibt und bellt bis sein Hundeführer eingetroffen ist. Stattdessen pendelt er zwischen der aufgefundenen Person und mir, bis ich beim Opfer bin. Er legt sich dann auf Sichtweite neben das Opfer in die Ablage. Das nachfolgende Spielen und Zerren an einer Lederbeißwurst ist seine Bestätigung und Belohnung.
Danach geht's weiter mit der Unterordnung. Sitz, Steh, Platz und Freifolge u.a. in einer Gruppe gehören ebenso wie eine Trageübung durch eine Fremdperson noch zum Prüfungsablauf, um im Einsatz auf alle Situationen vorbereitet zu sein.
Es hat immer mal wieder etwas geregnet. Kein besonders schöner Tag, aber für die Sucharbeit der Hunde, die jetzt als nächstes ansteht, sind die Voraussetzungen nicht schlecht. Der Prüfer schildert eine "Lage" und dann ist es an mir, möglichst viele Informationen zu bekommen, z.B. zur vermissten Person, zum Suchgebiet und zu den Umständen des Verschwindens. Aus den gewonnenen Angaben und nach Durchsicht der Landkarten ist eine Einsatztaktik zu wählen und dem Prüfer mitzuteilen.
Jetzt kann die Suche staren. Jack löst sich gut und arbeitet den Wald von links nach rechts durch. Die Grundlinie zuerst, dann weiter in den Wald hinein. Er läßt sich gut durch Sichtzeichen lenken und nach wenigen Minuten kommt er mit starrem, mich fixierenden Blick zielstrebig auf mich zu. Mir ist jetzt schon klar: er hat gefunden und wird mich gleich anbellen. Er bellt! Einmal, zweimal, dreimal. Ich denke, der Prüfer hat es auch klar gehört und ich bestätige dem Prüfer die Anzeige. Jack läuft im Eiltempo Richtung Opfer und zeigt wunderbar das Freiverweisen. Am Opfer angekommen muss ich Erste Hilfe leisten und die Vitalfunktionen prüfen. Ein kleiner Trick hilft mir immer dabei: Die Musikgruppe BAP ist eine gute Eselsbrücke. BAP = Bewußtsein, Atmung, Puls! In dieser Reihenfolge muss das Opfer untersucht werden. Nach der Erstversorgung wird dann über Funk die Einsatzleitung (in diesem Fall der Prüfer) informiert.
Da das Suchgebiet noch nicht ganz durchsucht ist, müssen wir die Suche fortsetzen. Wir finden eine weitere Person und haben dann die Prüfung bestanden. Mit Jack wird zur Belohnung eine Runde extra wild gespielt und ich bin vom Prüfungsstreß platt.
Das schönste an einem Prüfungstag ist der Abend, wenn man mit den Staffelfreunden feiert, denn Rettungshundeausbildung und auch die Einsätze sind immer Teamarbeit einer gesamten Rettungshundegruppe. Nur zusammen sind wir stark...
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