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Ansprechpartnerin

Marion Dahlmann

Tel:  0251 - 37 88 18

Flächensuche

Flächensuche bedeutet die Suche nach vermissten Personen in unübersichtlichen und oft schwer zugänglichen Gelände (häufig Wald). Es werden verwirrte, suizidgefährdete, verirrte oder unter Schock stehende (z.B. nach Unfall) Personen gesucht. Wir sind der Meinung, dass der Hund alle im Suchgebiet befindlichen Personen anzeigen muss. D.h. auch Personen, die sich im Suchgebiet fortbewegen. Woher wissen wir, dass die Person, die sich im Gelände fortbewegt, nicht die vermisste Person ist? Ein "Überlaufen" des Hundes, d.h. der Hund zeigt diese Person nicht an, da er es nicht gelernt hat, halten wir für äußerst fatal.
In der Regel müssen große Areale weiträumig abgesucht werden, die es notwendig machen, dass der Hund sich vom Hundeführer auch weit entfernt. Ein selbstständiges Suchen des Hundes ist neben seiner Führigkeit auch hier zwingend notwendig.
Der Hund arbeitet ohne Halsband und Leine. Er trägt eine Kenndecke mit Glöckchen und Blinklicht. So wird der Hund auch auf größere Entfernung noch gehört, bzw. in der Nacht gesehen. Die Distanz zwischen Hund und Hundeführer darf aber nicht zu groß sein. Der Hundeführer muss in der Lage sein, seinen Hund über Sicht- und Hörzeichen zu lenken. Zudem muss er erkennen, welche Abschnitte der Hund bereits abgesucht hat.
Die Anzeigearten in der Flächensuche sind Verbellen, Rückverweisen und Bringseln. Unsere Hunde arbeiten als Verbeller oder Rückverweiser.
 
Es gibt im wesentlichen vier unterschiedliche Suchsysteme:
 
Wegesuche
Bei der Wegesuche suchen mehrere Hundeteams die Flächen entlang eines Weges ab. Es wird rechts und links des Weges bis zu 100 Meter tief parallel gesucht. Der Hundeführer befindet sich bei dieser Suchart im Suchgebiet, nicht auf dem Weg.
 
Parzellensuche
Hier wird das Suchgebiet in mehrere Parzellen aufgeteilt, die von ein bis zwei Hundeteams abgesucht werden. Als Gebietseingrenzung  werden z. B. Bäche, Wege, Straßen, Eisenbahnschienen, Ackerflächen  genutzt.
 
Suchkette
Bei der Suchkette wird eine bestimmte Fläche systematisch abgesucht. Dabei bilden die Teams eine Kette und bewegen sich alle in gleicher Geschwindigkeit vorwärts. Hierbei gibt das langsamste Team das Tempo an.
 
Hangquersuche
Bei der Hangquersuche wird auf den Höhenlinien entlang versetzt gesucht. Je nach Gelände beträgt der Höhenabstand ca. 50 Meter, der lineare Abstand zu den Teams beträgt auch je 50 Meter. Die Teams suchen nach oben schräg versetzt.