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Ansprechpartnerin

Marion Dahlmann

Tel:  0251 - 37 88 18

Trümmersuche

In der Trümmersuche werden verschüttete Personen unter Trümmer von Gebäudeeinstürzen bedingt durch Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben, Erdrutsche) oder Unfälle (z.B. Gasexplosionen, Flugzeugabstürze) gesucht.
Der Hund darf sich in seiner Arbeit weder durch Rauch, Lärm, unterschiedliche Gerüche noch durch Arbeiten der Rettungsmannschaften ablenken lassen. Da der Hundeführer dem Hund häufig nicht auf den Trümmern folgen kann bzw. darf, muss er seinen Hund auch auf Distanz lenken können.
In den meisten Fällen kann der Hund im Einsatz nicht direkt bis zur verschütteten Person gelangen. So muss der Hund lernen, der menschlichen Witterung so nahe wie möglich zu kommen. Auch extrem geringe Witterungsaustritte müssen angezeigt werden. Der Hundeführer sollte anhand des Ortes der Anzeige, die Lage der verschütteten Person lokalisieren können. Hierbei wird er häufig durch technische Ortungsgeräte unterstützt.
In den Trümmern gibt es als Anzeigearten das Verbellen und Scharren.
Zeigt ein Hund an, wird ein zweiter und oftmals ein dritter (bei extrem schwierigen Lagen auch mehr) Hund zur Sicherheit in der Nähe der angezeigten Stelle angesetzt, um die Richtigkeit der ersten Anzeige zu bestätigen.
In der Trümmersuche ist die Geländegängigkeit und Wendigkeit des Hundes entscheidend. In der Ausbildung lernt der Hund sich sicher auf unterschiedlichen, schwer begehbaren Untergründen zu bewegen. Hierbei kommt es aufgrund erhöhter Verletzungsgefahr und oftmals geringer Witterung nicht auf Schnelligkeit an. Unsicherheit und Ängstlichkeit hätten zur Folge, dass der Hund sich zu stark auf das Begehen der Trümmer und nicht auf die Suche konzentriert. Die Gerätearbeit ist ein guter Einstieg, um dem Hund kontrolliert und mit Hilfestellung auf das Bewegen in Trümmern vorzubereiten.
Weiterhin muss der Hund in der Lage sein, alleine in dunklen Schächten, Räumen oder Zwischenräumen suchen zu können. der Hund sollte ein hohes Potenzial an Selbstständigkeit besitzen, da der Hundeführer nicht eingreifen kann und sich auf das zuverlässige Arbeiten seines Hundes verlassen muss.