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08. September 19

Ruhige Einsatzbilanz: Sanitäts- und Rettungsdienst beim 18. Volksbank Münster Marathon

Aktuelle Einsatzbilanz: Bis zum Ende der Veranstaltung zählte die Einsatzleitung 23 Hilfeleistungen. Davon wurden drei Patientinnen und Patienten mit Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert. Flüssigkeitsmangel, Kreislaufprobleme, Abschürfungen und kleinere Verletzungen gehörten zu den häufigsten Notfällen. Insgesamt kann der Veranstaltungsverlauf aus rettungsdienstlicher Sicht als äußerst ruhig bezeichnet werden.


Der Volksbank Münster Marathon hat sich zur größten und beliebtesten Münsteraner Sportveranstaltung entwickelt. Neben den bis zu 5.000 Teilnehmenden des klassischen Marathonlaufs, starten am Sonntag auch rund 5.600 Sportlerinnen und Sportler beim Staffellauf sowie 300 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren beim Kids-Marathon über die letzten 1,5 Kilometer. Zusätzlich nehmen an zwei Charity- bzw. Sponsorenläufe insgesamt 450 Läuferinnen und Läufer teil.



Alle, die beim Marathon teilnehmen oder zuschauen, können bei Notfällen jederzeit auf schnelle medizinische Hilfe vertrauen. Dafür sorgen die rund 85 ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitäter sowie Notärztinnen und Notärzte vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) sowie vom Malteser Hilfsdienst (MHD). Die vier Hilfsorganisationen und die Feuerwehr bilden auf der Feuer- und Rettungswache 1 eine gemeinsame Einsatzleitung für den Sanitätswachdienst, Rettungsdienst und den Brandschutz. Die Gesamt-verantwortung für die behördliche Gefahrenabwehr liegt bei Brandamtsrat André Andrasch von der Feuerwehr Münster. Der Sanitätswachdienst steht in diesem Jahr turnusgemäß unter der Leitung von Thomas Lüchtefeld vom DRK.


Entlang der kompletten Strecke werden an verschiedenen Stellen vier Medical Points und fünf mobile Unfallhilfsstellen eingerichtet. Die Medical Points bieten den Patientinnen und Patienten eine umfassende medizinische Versorgung, während die Unfallhilfsstellen für leichtere medizinische Hilfeleistungen zuständig sind. Falls weitergehende Hilfe nötig ist, stehen zusätzlich elf Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge der Hilfsorganisationen bereit. Diese werden von vier Ärzten des Zentrums für Sportmedizin unterstützt. Sie begleiten die Sportlerinnen und Sportler mit Fahrrädern und übernehmen bei Bedarf eine Erstversorgung bis der Rettungsdienst eintrifft.

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