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Foto: DRK-Blutspendedienst West

24. März 20

Corona-Update

Bitte befolgen Sie das bundesweit geltende Kontaktverbot! Bleiben Sie zuhause, soweit es geht. Vermeiden Sie soziale Kontakte, wenn Sie nicht zwingend nötig sind. So tragen wir alle gemeinsam dazu bei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dadurch Leben zu retten.

Wir danken allen Mitarbeitenden für ihr großes Engagement in dieser herausfordernden Zeit!

In den besonders wichtigen Bereichen kritischer Infrastruktur - dem Pflegedienst, dem Rettungsdienst, der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz und dem Hausnotruf - arbeiten wir mit voller Kraft weiter. Unsere vielen Mitarbeitenden in den - grundsätzlich geschlossenen - DRK-Kitas betreuen tagtäglich Kinder von Eltern, die in Schlüsselfunktionen arbeiten. Nur so kann das Gesundheitssystem weiter gut funktionieren.

Unsere ehrenamtlichen Einsatzeinheiten für den Katastrophenschutz sind gut vorbereitet und sofort einsatzbereit. Am 21. März übernahmen zwei unserer Ehrenamtlichen einen ersten Auftrag zur zentralen Abholung und Verteilung von Schutzmasken an die Münsteraner Krankenhäuser.

Auch dafür herzlichen Dank!

Bitte beachten Sie, dass unsere Geschäftsstelle an der Zumsandestraße und auch unsere Einrichtungen für den Publikumsverkehr bis auf weiteres geschlossen sind.

In unserer Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte gilt inzwischen ein Betretungsverbot. Besuche sind daher leider aktuell nicht möglich.

Alle Arbeitsbereiche, die nicht zur kritischen Infrastruktur gehören, haben wir möglichst weit heruntergefahren.  Wir arbeiten aber auch hier weiter und möchten für die Menschen in Münster da sein. Denn wir wissen, dass viele auf unsere Beratungen und Hilfen angewiesen sind. Wir schränken persönliche Kontakte ein, sind aber telefonisch und per E-Mail erreichbar.

Notversorgung sichern: Ehrenamtlicher Einkaufsdienst

Wir wollen die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten für ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) und Personen in Quarantäne während der Corona-Krise sichern. Das setzen wir gemeinsam mit allen Wohlfahrtsverbänden in Münster um. Dabei arbeiten wir mit Haupt- und Ehrenamtlichen zusammen, die die Hilfen bis zur Haustür organisieren. Alle beteiligten Personen müssen sich an die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln halten. Der Kontakt wird über eine Telefon-Hotline der Caritas Münster organisiert und dann je nach Stadtteil an das DRK, die AWO oder die Diakonie weitergeleitet. Unter der Nummer 0151 - 25 06 55 18 können sich betroffene Bürgerinnen und Bürger montags bis sonntags von 10 bis 15 Uhr melden.

Sie wollen uns helfen?

Wenn Sie sich ehrenamtlich für das DRK engagieren möchten, wenden Sie sich gerne per E-Mail an ehrenamt@drk-muenster.de.

Spenden

Wir freuen uns, wenn Sie uns mit einer Spende bei unserer Arbeit unterstützen! Hier kommen Sie zum sicheren Online-Spendenformular...

Diese Angebote sind weiterhin telefonisch und per E-Mail errreichbar:

Folgende Angebote pausieren:

  • Kleiderladen
  • Autismus-Therapie
  • Kindertagesbetreuung und Großtagespflege, es gibt aber eine Notbetreuung
  • Erste Hilfe-Kurse
  • Seminare und Workshops für die Freiwilligen im FSJ und BFD (entfallen bis mindestens 19. April)
  • Stadtteilarbeit Coerde und Mauritz
  • Quartiersmanagement Erphobogen
  • Begegnungsstätte Emmerbachtreff
  • Patientenbegleitung, Trauerbegleitung und Mentoren
  • Gedächtnistraining und Seniorensport
  • offene Angebote des Bereichs Migration & Integration: Joblotsen, Sortier' Papier und Wohnungssuche-Treff
  • Jugendtreff in Coerde
  • alle Gruppentreffen der ehrenamtlichen Rotkreuzgemeinschaften

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung! Wir werden Sie sofort informieren, sobald wir unsere betroffenen Angebote wieder öffnen können.

Links

FAQ

Wie kann man sich anstecken?

Die häufigste Ansteckung erfolgt über die Tröpfcheninfektion, wenn man zum Beispiel direkt durch eine infizierte Person angehustet wird. Aber auch sogenannte Schmierinfektionen sind als möglicher Übertragungsweg nicht ausgeschlossen. Ein Beispiel hierfür ist die Berührung von Oberflächen, nachdem eine betroffene Person diese ohne Desinfektion der Hände berührt hat.

Welche Symptome treten auf und wie ist der Krankheitsverlauf?

Zu den Symptomen gehören Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, wobei einige Betroffene auch an Durchfall leiden. Bei einem Teil der infizierten Personen hat das Virus zu schwerwiegenden Atemproblemen und Lungenentzündungen geführt. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an schwerwiegenden Grunderkrankungen litten. In den meisten Fällen werden die Betroffenen jedoch wieder gesund. Die Behandlung verläuft ähnlich wie bei anderen Atemwegserkrankungen, wobei nur die Symptome, nicht der Erreger selbst behandelt werden können.

Wie schützt man sich?

Beachten Sie bitte unbedingt den gebotenen Hygieneschutz:

  • regelmäßiges gründliches Händewaschen mit Seife
  • Abstand halten, kein Händeschütteln, keine Umarmung
  • in ein sauberes Taschentuch oder in Armbeuge niesen bzw. husten
  • Räume regelmäßig lüften

Blutspenden in Zeiten von Corona?

Das Wichtigste vorweg: Wenn Sie gesund und fit sind, können Sie Blut spenden. Auch in Zeiten der Grippewelle, grassierender Erkältungen und des Coronavirus (Sars-CoV-2), benötigen wir dringend Blutspenden, damit die Patientinnen und Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können! Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Lage rund um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus (Sars-CoV-2) sehr aufmerksam und stehen hierzu in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden.

Grundsätzlich gilt wie immer: Wer Blut spenden möchte, sollte sich gesund und fit dafür fühlen. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Wie immer gilt: Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen, die anwesenden Ärzte auf unseren Blutspendeterminen werden sie in diesen Fällen nicht zur Spende zulassen. Das gilt auch für Spendewillige, die vom Coronavirus betroffene Risikogebiete bereist haben. Das Thema wird sehr sensibel gehandhabt, wir möchten aber auch vor Panik warnen. Nicht alle, die einen Schnupfen haben, sind mit Covid-19 infiziert und der Aufenthalt in der Öffentlichkeit führt nicht zu einer Infektion.

Warum es gerade jetzt wichtig ist, Blut zu spenden...

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