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Foto: FH Münster/K. Kipp

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24. März 20

30 Freiwillige der Fachhochschule Münster für das DRK

Studierende hatten sich nach einem Aufruf der Hochschule beim Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe gemeldet

Die Coronakrise trifft viele – auch den Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Wir haben einen sehr hohen Krankenstand, müssen aber gleichzeitig handlungsfähig bleiben“, erläutert Martina Volmerig von der ärztlichen Entnahmedienstleitung die Problematik. Deshalb sucht der DRK-Blutspendedienst dringend freiwillige Helferinnen und Helfer. Die ersten 30 – allesamt Studierende verschiedenster Fachbereiche der FH Münster – vermittelte das hochschuleigene Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Gardemann und unter Mitarbeit von Dr. Jan Makurat und Petra Seyfferth. Das Team lud gemeinsam mit dem DRK alle Interessierten zu einem Infotreffen ein.

„Sie sind ein wichtiges Rädchen im Getriebe, um die Bevölkerung weiterhin mit Blutkonserven versorgen zu können“, begrüßte Egon Krampe, operative Entnahmedienstleitung, die Freiwilligen. Denn dies sei auch zu Coronazeiten lebensnotwendig. Ebenso zentral: der Schutz der Studierenden. „Deshalb bekommen Sie von uns selbstverständlich eine komplette Schutzausrüstung“, so Volmerig. Hauptaufgabe der Helferinnen und Helfer sei es, die Warteschlangenbildung zu steuern. „Es ist wichtig, dass der Mindestabstand eingehalten wird“, sagte sie. Gleichzeitig arbeite das DRK aber auch an alternativen Lösungen – zum Beispiel die, alle Spenderinnen und Spender abzutelefonieren und sie einzeln zu informieren, wann sie am besten zum Blutspenden vorbeischauen. „Das alles erfordert natürlich erhebliche Organisation und Koordination. Genau dafür benötigen wir Unterstützung!“

Um auch versicherungstechnisch bestmöglich geschützt zu sein, sind die Studierenden für die Dauer ihres Hilfseinsatzes Mitglied beim DRK. „Wir nennen das freie Mitarbeiterschaft“, erklärte Marc Niestert vom DRK. „Wenn Sie uns nach der Krise weiterhin unterstützen möchten, freut uns natürlich auch das!“ Mit diesen Worten verabschiedete er sich von den Studierenden, die grüppchenweise und mit Sicherheitsabstand informiert wurden. Jetzt müssen sie sich entscheiden, ob sie tatsächlich mitmachen möchten – und das möglichst schnell. „Wir brauchen jede helfende Hand“, so Niestert.

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