Direkt zum Inhalt springen 

Hauptnavigation

Zurück zur Übersicht

18. Januar 10

DRK schickt großes Krankenhaus nach Haiti

Prof. Dr. Joachim Gardemann (Münster), Claus Muchow (Burgsteinfurt) und Sebastian Krampe (Witten) gehören zum Team

Das Deutsche Rote Kreuz bereitet auf Hochtouren weitere Hilfsmaßnahmen für die Menschen im Erdbebengebiet auf Haiti vor. Als nächstes wird in dieser Woche das große Rotkreuz-Hospital in das Erdbebengebiet geschickt. In dem Hospital können bis zu 700 Patienten täglich ambulant versorgt werden, es hat 120 stationäre Betten. Das mobile Hospital ist mit seinem modularen System einzugartig auf der Welt. Für den Einsatz nach dem Erdbeben wird die Chirurgie erweitert mit zwei aufblasbaren Operationssälen, in denen acht OP-Teams arbeiten können. Dazu kommen Gynäkologie, Kinderheilkunde, Röntgen, Labor, Apotheke, Werkstatt, Strom- und Wasserversorgung sowie Unterkünfte für das Krankenhaus-Team. Das Auswärtige Amt beteiligt sich an den Kosten. Das rund 100-köpfige Team des Krankenhauses wird aus deutschen und internationalen Kräften bestehen, die entweder schon im Land sind oder sich ab Mitte der Woche auf den Weg machen. Dazu gehören Prof. Dr. Joachim Gardemann (Arzt) aus Münster, Claus Muchow (Techniker) aus Burgsteinfurt und Sebastian Krampe (Techniker) aus Witten.

Zwei aus Westfalen-Lippe stammende Einsatzkräfte sind bereits am vergangenen Samstag, 16.01.10, nach Haiti geflogen: Die Architektin Heike Kemper hat ihre Aufbauarbeit im Auftrag des Roten Kreuzes in der chinesischen Provinz Sichuan unterbrochen (Erdbeben 2008) und ist im Auftrag der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften nach Haiti geflogen, Holger Schmidt aus Kreuztal im Siegerland ging als Teamleiter in den Einsatz nach Haiti.

Dies ist eine Pressemitteilung des Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Banner: DRK-Spendenaufruf für Erdbeben auf Haiti