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Wir freuen uns über Ihre Unterstützung.

10. Juni 20

Corona-Update

NRW will seine Coronavirus-Maßnahmen nach und nach lockern. Die Landesregierung wird die Lockerungen schrittweise in einem Stufen-Plan umsetzen. Auch die Digitalisierung nimmt fahrt auf. Was sich dadurch für die Angebote des DRK Münster ändert, erklären wir hier:

Erste Hilfe-Kurse starten wieder

Das Hygienekonzept für die Erste-Hilfe-Ausbildung ist erfolgreich mit dem Gesundheitsamt und dem Ordnungsamt abgestimmt, somit laufen unsere Kurse mit begrenzter Teilnehmerzahl und viel Abstand wieder.

Eingeschränkter Regelbetrieb in den Kitas

Seit dem 8. Juni öffnet das DRK Münster seine Kitas wieder im eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kinder. Was das genau heißt, haben wir in einem Elternbrief zusammengestellt.

Kleiderladen wieder bis 18 Uhr geöffnet

In den üblichen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag bis 14 Uhr) sind wir wieder da. Das entsprechende Hygiene-Konzept regelt den nötigen Abstand und die maximale Personenanzahl im Laden. Maskenpflicht ist selbstverständlich.

Sozialarbeit in Coerde und Hiltrup wieder persönlich möglich

Persönliche Beratungstermine in Coerde und Hiltrup sind ab dem 2. Juni wieder möglich: Für die Sozialberatung in Coerde können nach telefonischer Terminvereibarung Einzeltermine (mit einer Person) stattfinden. Auch in Hiltrup sind nach telefonischer Vereinbarung wieder Einzelkontakte im Emmerbachtreff möglich. Sollten Sie sich in einer schwierigen Situation befinden und Hilfe benötigen, wenden Sie sich gerne an unsere Sozialarbeiterinnen, um einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Es gelten die bestehenden Regeln nach der Corona-Schutzverordnung.

Digitale Seminarwoche in den Freiwilligendiensten geplant

Leider macht die Corona-Pandemie es notwendig, die FSJ- und BFD-Seminare, Workshops, Einsatzstellenbesuche und alle weiteren persönlichen Treffen bis vorerst 31.07.20 abzusagen. Wir orientieren uns dabei an den Vorgaben des zuständigen Familienministeriums und der Landesregierung. ABER: Das Referat Freiwilligendienste erarbeitet zurzeit ein Konzept für die Durchführung einer digitalen Seminarwoche, die im gleichen Zeitraum wie die analoge Seminarwoche stattfinden soll. Das Team der Freiwilligendienste steht weiterhin im wöchentlichen Wechsel für alle Anfragen der Freiwilligen und der Einsatzstellen gerne zur Verfügung.

Fachbereich Migration und Integration teilweise wieder mit persönlicher Beratung

Der Wohnnungssuche-Treff im DRK-Haus an der Zumsandestraße öffnet wieder - allerdings nur mit verheriger Terminvereinbarung. Im DRK-Zentrum Coerde findet wieder persönliche Migrationsberatung statt, ebenfalls nach Terminvereinbarung. Wir beraten auch in der ZUE (Asylverfahrensberatung, Beschwerdestelle) am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag wieder persönlich. Alle Klientinnen und Klienten bekommen von uns einen Einweg-Mund-Nasen-Schutz, der nach der Beratung direkt entsorgt wird. Auch telefonisch, per E-Mail oder mit der App mbeon sind wir für die Menschen da. Zu den Kontaktdaten.

Neue Besuchsregelung in der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz

In eingeschränktem Maß sind Besuche in der Wohngemeinschaft unter Abwägung der Risiken und Interessen aller Beteiligten wieder möglich. Details dazu haben wir in einer Verfahrensanweisung geregelt.

Therapie mit neuen Hygienestandards

Die Kinderschutzambulanz ist wieder in der externen Jugendhilfeeinrichtung Martinistift therapeutisch tätig – natürlich mit dem nötigen Abstand und Mund-Nasen-Schutz. Auch im Autismus-Therapiezentrum, das derzeit noch in Kurzarbeit ist, nehmen wir den Betrieb bald teilweise wieder auf. Das Hygienekonzept und eine individuelle Risikobewertung für alle Klientinnen und Klienten werden derzeit erstellt, so dass zumindest diejenigen, die Abstand und Hygienemaßnahmen wahren können, in Kürze wieder persönlich kommen dürfen. Das bei Aktion Mensch beantragte Digitalisierungsprojekt im ATZ treiben wir parallel weiter voran.

Selbstgenähte Mund-Nasen-Schutze spenden

Da nicht jede*r nähen oder sich die teils sehr kostspieligen Angebote in Online-Shops leisten kann, möchten wir im Kleiderladen günstigere Masken für einkommensschwache Zielgruppen anbieten. Wer also hobbymäßig zuhause gerne näht und Lust hat, ein paar Mund-Nasen-Schutze für den guten Zweck herzustellen, ist herzlich willkommen uns zu unterstützen! Eine Nähanleitung finden Sie hier.

Corona-Hilfe: Einkaufsdienst und Telefon-Hotline

Sie gehören zur den so genannten Risikogruppen und wünschen sich zum Beispiel Unterstützung bei Einkäufen? Unser ehrenamtliches Team hilft Ihnen unkompliziert und schnell. Das DRK steht Hilfesuchenden auch jetzt tatkräftig zur Seite. Rufen Sie einfach unsere Corona-Hilfe-Hotline an oder schicken Sie uns eine E-Mail, damit wir Hilfe vermitteln können. Aber auch, wer vielleicht im Moment etwas einsam ist und einfach gerne mal ein paar Worte wechseln möchte, kann uns gerne anrufen!

DRK-Corona-Hilfe-Hotline: 0251 3788-81 (Montag bis Freitag 10-15 Uhr) oder corona-hilfe@drk-muenster.de

Tipps für Familien

Die Schließung von Kitas und Schulen, das geltende Kontaktverbot, die Sperrung von Spielplätzen, Eltern im HomeOffice und die allgemeine Verunsicherung fordern gerade Familien besonders heraus. Wie erklärt man Kindern das Corona-Virus? Welche Tipps zur Tagesgestaltung für Familien gibt es? Welche Hilfen werden angeboten?

Sie wollen uns helfen?

  • Wenn Sie sich ehrenamtlich für das DRK engagieren möchten, wenden Sie sich gerne per E-Mail an ehrenamt@drk-muenster.de.
  • Wir freuen uns, wenn Sie uns mit einer Spende bei unserer Arbeit unterstützen! Hier kommen Sie zum sicheren Online-Spendenformular...

Wir danken allen Rotkreuzler*innen für ihr großes Engagement in dieser herausfordernden Zeit!

In den besonders sensiblen Bereichen kritischer Infrastruktur - dem Pflegedienst, dem Rettungsdienst, der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz und dem Hausnotruf - arbeiten wir mit voller Kraft weiter. Unsere vielen Mitarbeitenden in den - grundsätzlich geschlossenen - DRK-Kitas sichern aber die Notbetreuung. Unsere ehrenamtlichen Einsatzeinheiten für den Katastrophenschutz sind gut vorbereitet und sofort einsatzbereit.

Folgende Angebote pausieren noch:

  • Quartiersmanagement Erphobogen
  • alle Gruppenangebote in Coerde und im Emmerbachtreff in Hiltrup (bis 30. Juni)
  • Patientenbegleitung, Trauerbegleitung und Mentoren
  • Gedächtnistraining und Seniorensport
  • offene Angebote des Bereichs Migration & Integration: Joblotsen und Sortier' Papier
  • Jugendtreff in Coerde

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung! Wir werden Sie sofort informieren, sobald wir unsere betroffenen Angebote wieder öffnen können.

Links

FAQ

Wie kann man sich anstecken?

Die häufigste Ansteckung erfolgt über die Tröpfcheninfektion, wenn man zum Beispiel direkt durch eine infizierte Person angehustet wird. Aber auch sogenannte Schmierinfektionen sind als möglicher Übertragungsweg nicht ausgeschlossen. Ein Beispiel hierfür ist die Berührung von Oberflächen, nachdem eine betroffene Person diese ohne Desinfektion der Hände berührt hat.

Welche Symptome treten auf und wie ist der Krankheitsverlauf?

Zu den Symptomen gehören Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, wobei einige Betroffene auch an Durchfall leiden. Bei einem Teil der infizierten Personen hat das Virus zu schwerwiegenden Atemproblemen und Lungenentzündungen geführt. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an schwerwiegenden Grunderkrankungen litten. In den meisten Fällen werden die Betroffenen jedoch wieder gesund. Die Behandlung verläuft ähnlich wie bei anderen Atemwegserkrankungen, wobei nur die Symptome, nicht der Erreger selbst behandelt werden können.

Wie schützt man sich?

Beachten Sie bitte unbedingt den gebotenen Hygieneschutz:

  • regelmäßiges gründliches Händewaschen mit Seife
  • Abstand halten, kein Händeschütteln, keine Umarmung
  • in ein sauberes Taschentuch oder in Armbeuge niesen bzw. husten
  • Räume regelmäßig lüften

Blutspenden in Zeiten von Corona?

Das Wichtigste vorweg: Wenn Sie gesund und fit sind, können Sie Blut spenden. Auch in Zeiten der Grippewelle, grassierender Erkältungen und des Coronavirus (Sars-CoV-2), benötigen wir dringend Blutspenden, damit die Patientinnen und Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können! Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Lage rund um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus (Sars-CoV-2) sehr aufmerksam und stehen hierzu in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden.

Grundsätzlich gilt wie immer: Wer Blut spenden möchte, sollte sich gesund und fit dafür fühlen. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Wie immer gilt: Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen, die anwesenden Ärzte auf unseren Blutspendeterminen werden sie in diesen Fällen nicht zur Spende zulassen. Das gilt auch für Spendewillige, die vom Coronavirus betroffene Risikogebiete bereist haben. Das Thema wird sehr sensibel gehandhabt, wir möchten aber auch vor Panik warnen. Nicht alle, die einen Schnupfen haben, sind mit Covid-19 infiziert und der Aufenthalt in der Öffentlichkeit führt nicht zwangsläufig zu einer Infektion.

Warum es gerade jetzt wichtig ist, Blut zu spenden...

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