Direkt zum Inhalt springen 

20. April 20

Mit 3D-Druck gegen Corona - 100 Face-Shields für das DRK Münster

Eine innovative Idee wurde Realität: 100 Face-Shields (Gesichtsschilde) hat die Initiative der 3D-Drucker #MakerVsVirus in Münster produziert und dem DRK gespendet. "Dadurch konnten wir unseren Bestand nun endlich erweitern", freut sich DRK-Vorständin Hannelore Böhnke-Bruns. Die Rahmen für die Gesichtsschilde werden von Freiwilligen zu Hause auf ihren 3D Druckern gedruckt. Die BASF Münster hat den Makern einen Raum als Lager bereitgestellt. Dort werden die Gesichtsschilde von freiwilligen Mitarbeitern der BASF mit transparenter Folie und Gummiband komplettiert und von hieraus erfolgt dann auch die zentrale Verteilung fürs Münsterland.

Hintergrund: Maker gegen Corona - 6.500 Freiwillige überbrücken bundesweit Engpass an Schutz-Equipment

Lieferketten sind unterbrochen, doch die Nachfrage steigt täglich: Neben Atemschutzmasken und Schutzbrillen sind Face-Shields kaum lieferbar. In der Maker-Szene läuft mit 3D-Druckern, Lasercuttern und viel gemeinnützigem Engagement eine dezentrale Fertigung von Teilen für Nachfragen aus Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen an. Unter dem Slogan #MakerVsVirus haben sich innerhalb von zwei Wochen 6.500 Freiwillige zusammengetan. Die Initiative schätzt ihre mögliche Produktionskapazität auf über 10.000 Face-Shields deutschlandweit täglich. Die Initative im Münsterland hat bis heute über 400 dieser Gesichtsschilde an Einrichtungen verteilt. Unterstützer für Produktion, Organisation, Material- und Geldspenden werden dort dringend benötigt.

Infos

powered by webEdition CMS