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11. März 21

Solidarität.Grenzenlos.
Münsteraner Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März 2021

Soziale Ungleichheiten und strukturelle Hürden machen auch vor einer weltweiten Pandemie keinen Halt. Anfeindungen und Ungleichverhältnisse haben sich durch die Pandemie verschärft, wie aktuelle Studien zeigen. Institutionalisierte Ungleichbehandlungen wie zum Beispiel der Zugang zum Gesundheitssystem, zu Bildung oder das Recht auf Selbstbestimmung sind in Zeiten globaler Not wichtige Themen.

Rassistische Strukturen abzubauen und rassismuskritische Impulse zu setzen - das sind auch die Anliegen des DRK Münster als Mitveranstalter der Auftaktveranstaltung der Wochen gegen Rassismus. Insbesondere unsere Integrationsagentur und die neue Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit beteiligen sind daran. Bei den vom 15. bis 28. März digital stattfindenden Veranstaltungen geht es um Empowerment, Awareness und kulturelle Angebote.

Programm

Hier geht es zum Programmheft (PDF).

Gemeinsam mit der Caritas bietet das DRK am 20.03. den Workshop "Allyship? Aber wie? Verbündete sein gegen Diskriminierung(en)" an. Der Workshop richtet sich an weiße Menschen, die sich bereits mit Themen von Diskriminierung, Anti-Rassismus und Critical Whiteness beschäftigt haben. (PDF S. 40)

Mit Dr. Annah Keige-Huge und Nils Witt laden wir am 26.03. zu einem Fachvortrag mit Diskussion ein: "Keine Woche ohne Rassismus: (Fast) niemand will rassistisch sein- aber Betroffene erleben es täglich auf der Arbeit und im Alltag! Auch in den „Münsteraner Wochen gegen Rassismus“ wird Rassismus (re)produziert- auch wenn zunehmend viele Initiativen dem erfreulicherweise entgegenwirken. Doch sind Vereine, Organisationen, Unternehmen und städtische Institutionen wirklich so rassismuskritisch wie sie es vorgeben? (PDF S. 54)

Am 27.03. findet das Critical Whiteness-Forum statt. Es bietet einen Raum, in dem das eigene Verhalten in Bezug auf Rassismus reflektiert werden kann. Durch das szenische Spielen der eigenen Geschichten und das Ausprobieren neuer Entscheidungswege kann sich mit Fragen beschäftigt werden wie: Wie verhalte ich mich, wenn mir mein eigener Rassismus aufgezeigt wird? Und auf welche Weise gehe ich im Familien-, Freundeskreis oder im öffentlichen Raum mit Rassismus um? Wir lernen aus unseren eigenen Erfahrungen, durch die Beobachtung, das Handeln und die Reflexion der Übungen. (PDF S. 57)

Statements einiger Akteur*innen sehen Sie im folgenden Video:

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