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23. Juni 21

Verabschiedung nach 3 Jahren: Johanna Buschkühl übergibt an Isabel Müller

V.l.n.r.: Isabel Müller, Johanna Buschkühl und Florian Letzel

Im Juli 2018 hat Johanna Buschkühl Ihre Stelle in der Quartiersentwicklung am Erphobogen angetreten. Das Quartier am Erphobogen liegt am äußeren Ende des Schlachthof-Viertels im nordöstlichen Innenstadtbereich von Münster. Am sogenannten Erphobogen, einem alten Firmengelände (Winkhaus), wurde neuer Wohnraum geschaffen, sowie die DRK-Kita und die DRK-Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. Das Projekt hatte es zum Ziel, dieses neue Quartier näher zu analysieren und zusammen mit den Menschen vor Ort zu entwickeln.

„Gerade für ältere Menschen grenzt sich der Aktionsradius rund um ihr Wohnumfeld immer mehr ein“, so Buschkühl, „für sie relevante Anlaufstellen sollten fußläufig erreichbar sein.“ Aufgrund fehlender Räumlichkeiten muss eine pragmatische Lösung her, wie Menschen Beratung in Anspruch nehmen können. Daher nahm Johanna Buschkühl kurzfristig Kontakt zur örtlichen Bäckerei Geiping auf, welche einen Tisch für die regelmäßigen Sprechstunden reservierte. „Das Quartiersmanagement fördert das soziale Zusammenleben aller Menschen im Viertel, welcher Ort würde sich besser eignen, als ein Café?“ Auch die Räumlichkeiten der DRK-Kita auf dem Gelände konnten regelmäßig für z. B. Informationsveranstaltungen genutzt werden.

Ein wesentlicher Bestandteil der Quartiersentwicklung war der Aufbau der Patientenbegleitung. Patientenbegleiter*innen sind ehrenamtlich engagierte Bürger*innen, die z. B. im Rahmen von Arztbesuchen oder im Krankenhaus Unterstützung bieten. Sie nehmen Ängste und Unsicherheiten ernst und kümmern sich gemeinsam mit den Betroffenen um die organisatorischen Angelegenheiten in Notsituationen. „Mein schönstes Ereignis in den drei Jahren waren die ersten Anfragen für die Patientenbegleitung“, erinnert sich Buschkühl, „hier hat man gemerkt, dass die Arbeit der letzten Monate Früchte getragen hat“.

Johanna Buschkühl übergibt die kommissarische Leitung der Projekte an Isabel Müller, die bereits seit vielen Jahren als Sozialarbeiterin beim DRK Münster tätig ist. „Ich bin froh, dass wir Isabel Müller als kompetente und vernetzte Ansprechpartnerin für die kommissarische Leitung gewinnen konnten“, so Florian Letzel, „denn das verschafft uns die Möglichkeit, die weiteren Schritte vorzubereiten und umzusetzen, ohne dass Angebote in dieser Phase aufgegeben werden müssen“. Isabel Müller freut sich indes auf die kommenden Wochen: „Aktuell planen wir für Juli die ersten Öffnungsschritte bei Beratungs- und Gruppenangeboten, die wegen der Pandemie so lange schließen mussten.“

Aus persönlichen Gründen verschlägt es Johanna Buschkühl jetzt in Emsland. Die Sozialarbeiterin wird sich hier neuen Herausforderungen im Bereich der Behindertenhilfe widmen. „Ich freue mich bereits riesig auf meine neue Tätigkeit. Ganz besonders freue ich mich, nach vielen coronabedingten Monaten unter besonderen Arbeitsbedingungen, zukünftig wieder persönlich mit Menschen arbeiten zu können“. Florian Letzel dankte Johanna Buschkühl für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschte ihr bei der Übergabe eines Abschiedsgeschenks in kleiner Runde alles Gute für die persönliche und berufliche Zukunft.

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