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08. Juni 21

Kooperation mit Wohn + Stadtbau:
Die Rotkreuzdose: kleine Dose, große Hilfe.

Wenn in einem Notfall der Rettungsdienst kommt, stellen die Rettungskräfte viele, oft lebenswichtige Fragen. Aber was, wenn man diese Fragen selbst gar nicht mehr beantworten kann? Meist helfen dann Angehörige weiter. Wenn jedoch niemand da ist, der Auskunft geben kann, kann es kritisch werden. In solchen Situationen soll die Rotkreuzdose helfen. Sie hält alle wichtigen Informationen für Notlagen bereit. „Wer eine Rotkreuzdose nutzt, kann sich frühzeitig und ganz in Ruhe auf Notfälle vorbereiten“, erklärt Florian Letzel vom Deutschen Roten Kreuz Münster. „Man hinterlegt in der Dose seine Gesundheitsdaten und Medikamentenpläne auf einem Datenblatt. Die Kontaktdaten von Hausarzt oder Hausärztin und eventuell die Nummer des Pflegedienstes werden ebenfalls notiert. Und natürlich die der Angehörigen oder engen Kontaktpersonen, die im Notfall helfen können. Wer eine Patientenverfügung hat, kann dies ebenfalls festhalten.“

Wichtig ist, dass der Rettungsdienst gleich darüber Bescheid weiß, dass es eine Rotkreuzdose gibt. Um dies den Helfenden sofort zu signalisieren, gibt es Hinweisaufkleber, die man an der Wohnungstür sowie am Kühlschrank anbringt. Denn der Kühlschrank spielt eine Schlüsselrolle: Er ist immer der Aufbewahrungsort für die Dose. Den Kühlschrank kann man in nahezu jeder Wohnung problemlos und sekundenschnell finden.

Mit dieser kleinen, praktischen Lösung sind die Nutzer*innen also gut auf Notfälle vorbereitet und sorgen dafür, dass der Rettungsdienst in einer Notlage alle wichtigen Informationen erhält. Das ist wichtig, damit die Rettungskräfte alles im Blick haben und die richtigen Entscheidungen treffen können.

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