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Alle leben anders... Interkulturelles Lernen beim DRK

Leider entfallen die Termine ab April 2020 aufgrund der Pandemie.

Die Workshopreihe wird unterstützt von:

              

14.01.20 Von einer Lebensphase zur nächsten - Die Bedeutung von Übergangsritualen

Wann wird ein Kind Teil der Familie? Wie definieren sich Jugendliche? Wann gilt jemand als erwachsen und welche Rituale gibt es im Übergang zum Erwachsenenleben? In allen Gesellschaften verläuft das Leben in festgelegten Phasen. Die einzelnen Phasen können genauso unterschiedlich definiert sein, wie auch die Rituale, die den Übergang von einer Phase in die nächste begleiten. Der Workshop gibt Einblicke in die Vorstellungen von Lebensphasen und Übergangsritualen in verschiedenen Gesellschaften des Nahen Ostens und des Afrikanischen Kontinents.

11.02.20 Traditionen und Werte - Von Unterschieden und Gemeinsamkeiten

In einem Einwanderungsland wie Deutschland leben Menschen mit unterschiedlichen Wertvorstellungen zusammen. Werte zeigen sich in Traditionen, Ritualen und Verhalten. Hier kann es zu Missverständnissen und Konflikten kommen. Gerade in Politik und Medien fokussiert sich die Diskussion dabei auf die Unterschiede in den Wertvorstellungen der Menschen, die in Deutschland leben. Häufig werden dabei die Werte, die viele Menschen trotz unterschiedlicher kultureller Herkunft teilen, außer Acht gelassen. In dem Workshop werden anhand von Beispielen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Wertvorstellungen verschiedener Gesellschaften vorgestellt. Es sollen Handlungsstrategien erarbeitet werden, die einen Umgang mit unterschiedlichen Wertvorstellungen ermöglichen.

10.03.20 Pünktlichkeit und Privatsphäre - Unterschiedliche Konzepte von Raum und Zeit

„Pünktlichkeit ist die Tugend der Könige“ – dieses Zitat, das oft auf den französischen König Ludwig XVIII. zurückgeführt wird, ist wohl jedem bekannt. Doch was ist Pünktlichkeit? Wann ist es angemessen, bei einer Einladung zu erscheinen? Und wer darf wen warten lassen? Gerade im interkulturellen Kontext sind diese Fragen nicht universell zu beantworten. Oft liegen vermeintlicher Unpünktlichkeit unterschiedliche Vorstellungen und Konzepte von Zeit zugrunde. Auch im Hinblick auf Konzepte von Raum (z. B. Privatsphäre oder Geschlechtertrennung), gibt es im interkulturellen Kontext unterschiedliche Vorstellungen. Wichtige Themen hierbei sind Körperkontakt und Sozialverhalten. Auch zu diesem Thema werden Informationen erarbeitet, die den interkulturellen Kontakt erleichtern.

14.04.20 Arbeiten ist überall anders - Unterstützung bei der Arbeitsintegration

Die Integration in den Arbeitsmarkt ist für viele ein Indikator für eine gelungene Integration. Doch bei der Arbeitssuche für Menschen mit Migrationsvorgeschichte treffen oft unterschiedliche Vorstellungen über das Bewerbungsverfahren und die Arbeitswelt aufeinander. In dem Workshop werden die Teilnehmenden dafür sensibilisiert, welche Informationen gegeben werden müssen, damit Menschen mit Migrationsvorgeschichte erfolgreich ein Bewerbungsverfahren durchlaufen und in der Berufswelt ankommen können. Wie stelle ich mich selber dar? Wie muss eine Bewerbungsmappe gestaltet werden? Wie wichtig sind Blickkontakt und ein fester Händedruck bei einem Vorstellungsgespräch? Welche Leistungen sind wichtig? Wie gehe ich mit Kritik um? Wo tauchen häufig Konflikte auf und wie kann mit ihnen umgegangen werden. Auch die Vorstellungen über Berufsfelder in anderen Gesellschaften werden thematisiert.

12.05.20 Älter werden in anderen Kulturen - Ein interkultureller Vergleich

Der demographische Wandel ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema in vielen gesellschaftlichen Bereichen geworden. Im Mittelpunkt dabei stehen z.B. die Fragen, welchen Stellenwert ältere Personen in der Gesellschaft haben, und wer ihre Unterstützung sicherstellen kann. Verfolgt man die Medien und vor allem die Werbung, ist Älterwerden bei uns mit vielen negativen Aspekten verbunden. Doch welchen Stellenwert haben ältere Menschen in anderen Kulturen? Wie werden sie in die Familie eingebunden und welche Funktionen üben sie aufgrund ihrer Erfahrungen in der Gesellschaft aus? Der Workshop gibt Einblicke in das Altern in anderen Kulturen. Anhand von Beispielen wird ein Perspektivenwechsel ermöglicht, der einen Transfer bzgl. des Älterwerdens in einer multikulturellen Gesellschaft zulässt.

09.06.20 Freundschaften und wie sie entstehen - Ein interkultureller Vergleich

Freundschaften sind für viele Menschen in Deutschland ein wichtiger Bestandteil des sozialen Netzwerks. Doch wie sieht es in anderen Gesellschaften aus? Wie entstehen Freundschaften in anderen Kulturen und welchen Stellenwert haben sie? Im Workshop werden die Grundlagen von Freundschaft aus unterschiedlichen kulturellen Perspektiven betrachtet. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass das Entstehen von Freundschaften kulturell unterschiedlich gestaltet wird. Darum können Erwartungen, die Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer in sozialen Beziehungen aneinander haben, enttäuscht werden. Der Workshop soll einen Einblick geben in die diversen Konzepte von Freundschaft und so die soziale Interaktion erleichtern. Hierbei wird z.B. auf das Thema Freundschaft zwischen Frau und Mann oder Rechte und Pflichten innerhalb einer Freundschaft eingegangen. Auch das Thema der Gastfreundschaft als besondere Form der Freundschaft wird angesprochen.

Infos

Kontakt

Kathrin Hess

kathrin.hess@drk-muenster.de
Tel: 0160 - 90 831 267
Fax: 0251 - 37 88 55

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