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Workshopreihe "Vielfältige Lebenswelten – über Diversität sprechen"

In Zusammenarbeit mit ESE e.V. geht unsere Workshop-Reihe zur Diversitätssensibilisierung in die nächste Runde. Ohne zu kulturalisieren und in die „Othering-Falle" zu tappen, wollen wir eurozentrische Selbstverständlichkeiten erschüttern, Normalitäten und Setzungen als gemacht und als das Ergebnis von Dominanz hinterfragen. Anspruch ist es, dem Spannungsfeld zwischen Diversitätsbewusstsein und Diskriminierungskritik kritisch zu begegnen.

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an unserer aktuellen Workshopreihe ein. Die Termine finden jeweils von 16:30 Uhr - 19:30 Uhr im DRK-Haus, Zumsandestraße 25/27 in Münster, statt.  Falls eine Durchführung in Präsenz nicht möglich sein sollte, steigen wir auf ein digitales Format um. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung per E-Mail oder Telefon bei Matthias Utech.

Die Workshops finden auf Initiative der DRK-Integrationsagentur in Kooperation mit ESE (Ethnologie in Schule und Erwachsenenbildung e. V.) statt und werden im Rahmen des Projekts "Zuhause finden" von der Stadt Münster unterstützt.

16.09.2021

Erfolg und Misserfolg - klar definiert?

Leider fällt der Auftaktworkshop aus!

Falls es einen Ersatztermin geben wird, werden wir das rechtzeitig bekanntgeben!

Schon Kindern in Deutschland wird vermittelt, dass Erfolg und Misserfolg über ihre – schulische und berufliche – Zukunft entscheiden. Doch ist persönlicher Erfolg in allen Gesellschafen ein erstrebenswertes Ziel? Welche Erwartungen hat die Gesellschaft an jede Einzelne/jeden Einzelnen? Wer oder was entscheidet zum Beispiel über die Berufswahl?

In dem Workshop werden die Aspekte Erfolg und Misserfolg aus der Sicht unterschiedlicher Gesellschaften definiert. Dieser Perspektivenwechsel ermöglicht es, andere Einstellungen zu diesem Thema besser verstehen zu können, und gibt Anregungen zu der aktuell in Deutschland geführten Diskussion, was einen erfolgreichen Menschen ausmacht. Jetzt anmelden...

21.10.2021

Wer macht was wann? - Die Bedeutung von Arbeit

Arbeit dient nicht nur der Sicherung des Lebensunterhalts, viele Menschen in Deutschland definieren sich über ihre Arbeit. Arbeit ist somit ein wichtiger Bestandteil des Lebens, Arbeitslosigkeit wird nach wie vor als Stigma empfunden. Arbeit zur Sicherung des Lebensunterhalts hat in allen Gesellschaften einen hohen Stellenwert. Doch die Bedeutung von Arbeit ist in den einzelnen Gesellschaften sehr unterschiedlich. Was wird als Arbeit verstanden? Welche Arbeitsteilung gibt es? Was gilt als Freizeit? Wie ist der Umgang mit den Kolleg*innen?

Anhand dieser Fragen gibt der Workshop einen Einblick in das Arbeitsleben in unterschiedlichen Gesellschaften. Im Mittelpunkt dabei stehen Ursachen für Missverständnisse bei der Jobvermittlung oder bei der Arbeit in multikulturellen Teams. Jetzt anmelden...

18.11.2021

Gesundheit, Krankheit und Heilung - weltweit gleich?

Weltweit gibt es nicht nur unterschiedliche Konzepte von Gesundheit und Krankheit, auch die Ursachen für gesundheitliche Beschwerden können sehr unterschiedlich sein. Welche Auswirkungen hat zum Beispiel der Böse Blick und welche Folgen kann ein Sturz haben? In allen Gesellschaften gibt es zudem Vorstellungen davon, was für eine Heilung notwendig ist. Neben bestimmten Nahrungsmitteln können es auch spezielle Zeremonien sein, die auf Menschen in Deutschland befremdlich wirken können. Im Gesundheitssystem in Deutschland führen diese unterschiedlichen Vorstellungen sehr oft zu Missverständnissen oder gar Konflikten.

Der Workshop erläutert anhand von Beispielen, welche Vorstellungen es im Bereich Gesundheit, Krankheit und Heilung gibt und wie man mit diesen umgehen kann. Jetzt anmelden...

09.12.2021

Diskriminierung am Wohnungsmarkt

Die Zugangschancen zum Wohnungsmarkt sind in unserer Gesellschaft ungleich verteilt. Diskriminierungslinien schaffen wirkmächtig Benachteiligungs- und Ausschlussmechanismen für Einzelne aber auch ganze Gruppen. Gleichzeitig bringen sie strukturelle Privilegien und Vorteile für die Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft hervor. Die tatsächliche oder unterstellte soziale Herkunft sowie die Zuschreibung von Fremdheit wirken sich auf die Wohnungssuche aber auch auf das Zusammenleben in der Nachbarschaft aus. Eine Rolle dabei spielen Bilder im Kopf, die den Umgang mit Menschen verschieden gelesener Herkunft beeinflussen.

Der Workshop zur diversitätsbewussten Sensibilisierung stellt die Bedeutung von Stereotypen und Vorurteilen bei der Begegnung zwischen dem als „eigen“ und dem als „fremd“ gelesenen heraus. Zusammen mit den Fragen "Was ist Diskriminierung?" und "Worauf lässt sich Diskriminierung zurückführen?" werden Strategien und Gegenmaßnahmen im Umgang mit Diskriminierung unter dem Schwerpunkt Wohnen erarbeitet.

 

Infos

Kontakt

Matthias Utech

matthias.utech@drk-muenster.de
Mobil: 0160 - 950 80 463

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