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Aktuelles aus der Rettungshundearbeit

02. September 2017

Unsere Rettungshundegruppe trainiert regelmäßig erschwerte Einsatzlagen!

Wenn die Alarmierung zu einem Rettungshundeeinsatz kommt, erwarten uns immer unterschiedliche Einsatzlagen. Darauf müssen auch wir gut vorbereitet sein und unterschiedliche Herausforderungen für Mensch und Hund schon vorab trainiert haben. Heute haben wir mit zwei unserer jüngsten Trainingsbesuchern trainiert.

Geduldig wartet Luan bis er von "Bruno", unserem Mantrailer, gefunden wird. Vorab hat er einen Fußmarsch von 1,5km hinter sich gebracht und den Übungstrail gelegt.

Hier eine kurze Erklärung, warum es für die Hunde eine erschwerte Bedingung ist Kinder zu suchen:

Kinder vor der Pubertät sind weniger deutlich zu riechen als Erwachsene: Ihre Körperoberfläche ist gering, wenig abgestorbene Hautzellen gelangen in die Umwelt. Beim Zersetzen der freigesetzten Hautschuppen sind die darauf lebenden Bakterien auf Feuchtigkeit angewiesen. Ihre Abbauprodukte nimmt der Hund als leitenden Individualgeruch wahr, wenn er diesem einen Menschen folgt. Apokriner Schweiß, der die Bakterien mit Wasser versorgt, fehlt im vorpubertären Alter jedoch noch (Syrotuck 1972).
Deshalb muss sich Bruno anstrengen, Luan`s Geruchsspur zu verfolgen. 

Routiniert löst er die Herausforderung und erwartet seine wohlverdiente Belohnung für diese Einsatz!

Auch die Flächensuchhunde hatten bei dem Training mal wieder die Möglichkeit mit Kindern zu trainieren. 

 Maira hat ihre Nase gekonnt eingesetzt und Carolin gefunden.

Früh übt sich! Auch der Umgang von Kind und Hund miteinander wird regelmäßig trainiert, sodass beide ihren Spaß haben!

 

19. August 2017

Gemeinsames Training mit der DRK Gruppe Recklinghausen in dem Steinbruch in Mühlheim an der Ruhr

Gerne folgten wir auch in diesem Jahr wieder der Einladung der Kollegen aus Recklinghausen zu einem gemeinsamen Training in dem Steinbruch in Mühlheim an der Ruhr.

Auch dieses Mal bot das herrliche Gelände wieder Mensch und Hund neue Herausforderungen.

Hier ein paar Trainingseinblicke:     

Das gemeinsameTraining und der nette Austausch mit den Kollegen aus Recklinghausen hat diesen Tag in einer wunderbaren Umgebung wieder zu einem rundum tollen Trainingsausflug gemacht!!

                  Vielen Dank an die Gruppe Recklinghausen!

 

20. Juni 2017

Vorführung unserer RH-Staffel im DRK Bewegungskindergarten "Am Schloss" in Senden

Auch in diesem Jahr sind wir gerne der Einladung des DRK-Bewegungskindergartens "Am Schloss" in Senden gefolgt. Seit mehreren Jahren sind wir nun schon als fester Bestandteil des Vorschul-Lehr-Programms für die angehenden Schulkinder, den Maxi-Kindern des Kindergartens, eingeplant. Umso mehr hat es uns dieses Jahr gefreut, dass auch die Maxi-Kinder des neuen DRK-Kindergartens "Steverspatzen" aus Senden mit an Board waren.
Die angehenden Schulkinder haben sich wie jedes Jahr vorab mit ihren Erzieherinnen rund um das Thema "Umgang mit Hunden und die Arbeit der Rettungshunde" informiert und konnten ihr Wissen durch unseren Besuch festigen, erweitern und praktisch umsetzen.                                             

In einem Stuhlkreis wurde mit den Kinder über den Umgang mit Hunden gesprochen und erklärt, wie sie sich verhalten sollten, wenn sie  z.B.einen Hund streicheln möchten. Stolz berichten die Kinder was sie bereits erarbeitet und gelernt haben und setzen es prompt in die Tat um!

Bevor es in das Versteck auf dem Außengelände ging, wurden die Kinder in einzelne Gruppen eingeteilt und jeder durfte sich verstecken. Der praktische Teil konnte beginnen und nach einem deutlichen
"Such und Hilf" der Rettungshundeführer haben die Rettungshunde "Lee" und "Asco" die Kinder nacheinander in ihren Verstecken gesucht und zum Glück auch gefunden. Ende gut, alles gut!

Die Kinder durften zur Belohnung des Hundes mit ihm spielen!

Zum guten Schluss durften die Kinder ihre Schnelligkeit im Laufen testen, ob sie es schaffen würden, vor einem Hund wegzulaufen. Rettungshund "Bruno" wurde zu einem Wettrennen aufgefordert. Das Bild spricht für sich wer natürlich schneller war. 

Es war erneut ein toller Nachmittag, der den Kindern sichtlich Spaß bereitet hat. Wir kommen gerne wieder!

 

17. Januar 2017

Ausbildung zum Thema "Sicherheiten bei Lufttransporten" bei der ADAC Luftrettung GGmbH

Eine spannende und durchaus lehrreiche Ausbildungsveranstaltung liegt hinter den Mitgliedern unserer Rettungshundegruppe.
Die ADAC Luftrettung GGmbH, mit ihren diensthabenden Piloten Markus Greve und Stephan Knödler, haben uns die Möglichkeit gegeben, uns an ihrem Stützpunkt am Grevener Flughafen sich rund um das Thema "Sicherheit bei Lufttransporten" zu informieren. Sie gaben uns einen Einblick in die "Arbeit" mit dem dort stationierten Rettungshubschrauber "Christoph Westfalen" und erklärten uns an diesem Abend, wie wir uns in möglichen Einsätzen mit unseren Rettungshunden in Zusammenarbeit mit einem Rettungshubschrauber und dessen Besatzung zu verhalten haben.

Neben der an erster Stelle stehenden Ausbildungsthematik haben wir natürlich auch direkte Einblicke in den Hubschrauber "Christoph Westfalen" mit der korrekten Hubschrauberbezeichnung H145 und dem offiziellen Funkrufname "Christoph 76" gewinnen können.

 

 

 

 

Der vor Ort stationierte Hubschrauber steht 24h an 365 Tagen im Jahr zum Transport verletzter Personen oder auch für Verlegungen von Patienten von Krankenhaus zu Krankenhaus bereit. Auch Nachtflüge sind bei passenden Witterungsverhältnissen mit dem "Christoph Westfalen" möglich.

In netter Atmosphäre konnten wir dann auch noch u.a. alles rund um die Arbeit eines Piloten, deren Ausbildung etc. erfragen. 

Wir bedanken uns herzlich bei der ADAC Luftrettung GGmbH und den beiden Piloten Markus Greve und Stephan Knödler für diese lehrreiche und interessante Ausbildungsveranstaltung.

Auch wenn man hofft sich nie wirklich im Realfall wiedersehen zu müssen, war es für uns ein sehr schöner Abend!

 

17. September 2016

Gemeinsames Training mit der Rettungshundestaffel des DRK Recklinghausen

Einer Einladung der DRK RHS Recklinghausen sind wir gerne gefolgt.
Ziel war ein Steinbruch in Mühlheim an der Ruhr.

Das sehr beeindruckende Übungsgelände...

... gab uns die Möglichkeit Hangsuchen und Hochverstecke zu trainieren.

Eine Herausforderung für Hund und Hundeführer/in.

Die im Gelände weiten und hohen Wiesenflächen wurden intensiv für die Distanzarbeit genutzt.

Natürlich kam auch der Austausch mit den Kollegen/innen aus Recklinghausen nicht zu kurz. Zusammengefasst ein rundum gelungener Trainingstag!

Vielen Dank an die Gruppe Recklinghausen für die Einladung!

 

13. August 2016

Erneuter Eignungstest für angehende Rettungshunde

Am Samstag den 13.08.2016 richtete die Rettungshundestaffel Recklinghausen einen Eignungstest für angehende Rettungshunde aus.

Dieser Eignungstest ist die erste Hürde die zur erfolgreichen Ausbildung zum Rettungshund genommen werden muss.

Der Eignungstest soll zeigen, wie sich der meist noch junge Hund (1-3 Jahre) in verschiedenen Situationen verhält. Z.B. muss er durch einen längeren Tunnel kriechen, unter Planen herlaufen...

... in einer Menschengruppe bei seinem Hundeführer ruhig stehen bleiben...

... mit ihm unbekannten Menschen spielen...

... trotz Ablenkung durch andere Hunde leinenführig sein...

... oder auch von einem fremden Menschen getragen werden können.
Bewertet wird dann, unter anderem ob der junge Hund bei seinen Aufgaben motiviert ist, sich unbeeindruckt zeigt oder sogar ängstlich ist.

Von der Rettungshundestaffel Münster nahm Katharina Lastering mit ihrem
3 Jahre alten Deutscher Schäferhund-Rüden "Django" an dem Eignungstest teil. "Django"hat die ihm gestellten Aufgaben mit Bravour gemeistert, und unsere Staffel würdevoll vertreten.

 

Wir sagen "HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH"

 

06. August 2016

Sanitätsfortbildung während eines Rettungshundetrainings
in Wald und Flur

Gutes Wetter und motivierte Mitglieder unserer Rettungshundestaffel haben dazu geführt,
dass wir während eines regulären Rettungshundetrainings eine Unterrichtseinheit der Sanitätsfortbildungsstunden diesmal in Wald und Flur praktisch sowie theoretisch umgesetzt haben. Es war sehr interessant und wird mit Sicherheit nicht die letzte Fortbildung dieser Art gewesen sein. Denn man darf nie vergessen...Theoretisch ist alles zu Lernen, aber die Praxis kann für uns in unserer Arbeit aufgrund der örtlichen Bedingungen immer eine Herausforderung sein.
                                 Learning by doing im Gelände! Perfekt!

 

31. Mai 2016

Vorführung unserer RH-Gruppe im DRK-Bewegungskindergarten "Am Schloss" in Senden

"Die Rettungshunde sind da!"... das tönte laut aus dem Gruppenraum der Maxi-Kinder des Bewegungskindergartens "Am Schloss" in Senden.Die angehenden Schulkinder haben sich vorab mit ihren Erzieherinnen rund um das Thema "Umgang mit Hunden und die Arbeit der Rettungshunde" informiert und konnten ihr Wissen durch unseren Besuch festigen, erweitern und praktisch umsetzen.

In einem Stuhlkreis wurde mit den Kinder über den Umgang mit Hunden gesprochen und erklärt, wie sie sich verhalten sollten, wenn z.B. ein Hund auf einen zugerannt kommt... .Stolz berichteten die Kinder, was sie bereits erarbeitet und gelernt hatten.

 

Die 3 Rettungshunde lagen während des Besuches in der Mitte des Stuhlkreises und waren über jegliche Streicheleinheiten erfreut!

Bevor es in das Versteck ging, wurden die Kinder in einzelne Gruppen eingeteilt und jeder durfte sich verstecken. Der praktische Teil konnte beginnen und nach einem deutlichen
"Such und Hilf" der Rettungshundeführer haben die Rettungshunde "Lee" und "Asco" die Kinder nacheinander in ihrem Verstecken gesucht. Es war ein toller Nachmittag, der den Kindern sichtlich Spaß bereitet hat. Wir kommen gerne wieder!

 

29. März 2016

Vorführung unserer RH-Gruppe am DRK-Landesverband Münster

Helfen Sie mir! Meine Frau ist verschwunden!

Diese eindringliche Bitte des "fiktiven" Hausmeisters des LV, Herrn H., war Grundlage einer realistischen RH-Einsatz-Demonstration der Gruppe Münster vor ca. 55 Teilnehmern eines FSJ-Pflichtseminars im Landesverband sowie Ausbildern. Nach Alarmierung rückten die Mitglieder Michaela, Martina, Katharina, Ralph und Ingo mit beiden Einsatzfahrzeugen der Gruppe an.

Unter "Einsatzleitung" und anschließender Moderation des Geschehens durch Reinhold führte Michaela mit ihrem Kleinen Münsterländer Rocky nach Information über die Lage (seit Vorabend vermisste Ehefrau, Mitte 30, Diabetikerin, medikamentenpflichtig, leicht bekleidet) auf dem Gelände des LV eine Suche durch. Hierdurch bekamen die Zuschauer einen realistischen Eindruck vom Ablauf einer Suche, den Fähigkeiten eines Rettungshundes sowie den Kenntnissen der Hundeführerin bei der anschließenden Betreuung der aufgefundenen" bewußtlosen" Person (Martina als vermisste Ehefrau).

Während und nach der Suchaktion sind die Zuschauer über die wichtigsten Grundlagen für die Rettungshundearbeit informiert worden.

Die beiden Anzeigearten "Verbellen" und "Rückverweisen" haben Ingo mit seinem Hovawart Asko und Ralph mit seinem Border-Collie Qju unter Mithilfe von Katharina als "Opfer" demonstrieren können. Abgerundet wurde die Vorführung durch "Vorausschicken" und anschließend heftigem Motivationsspielen mit Qju sowie durch eine offene Anzeige von Rocky unter Mitwirkung einer der Seminarteilnehmerinnen.

Der Beifall der Zuschauer sowie deren zahlreiche Fragen an die einzelnen Gruppenmitglieder nach der Vorführung zeigte uns, daß unser "Programm" gefallen hat und wir Interesse an der Rettungshundearbeit geweckt haben.

 

27. Februar 2016

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen San-Prüfung!

                             

Elisabeth Rost und Katharina Lastering haben am 27. Februar 2016 im KV Münster erfolgreich die San-Prüfung abgelegt und können nun die Rettungshundeführer in Einsätzen aktiv unterstützen.

                          Herzlichen Glückwunsch von uns allen!

 

23. August 2015

Eignungstest für angehende Rettungshunde

Am Sonntag den 23.08.2015 richtete die Rettungshundestaffel Tecklenburg einen Eignungstest für angehende Rettungshunde aus.

Dieser Eignungstest ist die erste Hürde die zur erfolgreichen Ausbildung zum Rettungshund genommen werden muss.

Bei hohen Temperaturen und durchgehendem Sonnenschein kamen an diesem Tag nicht nur die Hunde mit Ihren Hundeführern ins Schwitzen, sondern ganz besonders auch die vielen Helfer, die für die Durchführung eines Eignungstest benötigt werden. Der Eignungstest soll zeigen, wie sich der meist noch junge Hund (1-3 Jahre) in verschiedenen Situationen verhält. Z.B. muss er durch einen längeren Tunnel kriechen, in einer Menschengruppe bei seinem Hundeführer ruhig stehen bleiben oder auch von einem fremden Menschen getragen werden können.
Bewertet wird dann, unter anderem ob der junge Hund bei seinen Aufgaben motiviert ist, sich unbeeindruckt zeigt oder sogar ängstlich ist.
Am Ende des langen Tages hatten alle angetretenen Teams einen guten Eindruck hinterlassen und können nun mit der eigentlichen Ausbildung zum Rettungshundeteam beginnen.

Von der Rettungshundestaffel Münster nahm Ingo Fleige mit seinem
11 Monate alten Hovawart Rüden Lupus an dem Eignungstest teil.
Lupus hat die Ihm gestellten Aufgaben mit Bravour gemeistert, und unsere Staffel würdevoll vertreten.

      

                                   Herzlichen Glückwunsch!

 

19. Mai 2015

 Besuch der DRK-Kita "Am Schloss" in Senden

Am 19.05.2015 haben 5 Mitglieder unserer Rettungshundestaffel mit 3 Rettungshunden die DRK-Kindertagesstätte "Am Schloss" in Senden besucht.

Neben der abwechlungsreichen, spielerischen Belehrung über den Umgang mit Hunden wurden die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen auf dem eigenen KiTa-Gelände versteckt und von den Rettungshunden gesucht und gefunden.

An diesem Nachmittag haben die Kinder hoffentlich einiges Lernen können und viele positive Eindrücke von den Rettungshunden mit nach Hause nehmen können!

 

11. April 2015

Rettungshundeprüfung in Augustdorf (DRK Delbrück)

Nun war es endlich soweit. Nach vielen Trainingsmonaten konnte ich meine 1. Prüfung mit Maira antreten. Obwohl ich schon mit meiner alten Dame Zoe einige Prüfungen gelaufen bin, war die Aufregung wie bei jeder Prüfung wieder da.


Aufgrund der vielen Anmeldungen wurde in zwei Gruppen geprüft. Da ich in der 2. Gruppe eingeteilt war, musste ich erst zum Mittag anreisen, das fand ich wirklich angenehm.
Die Rettungshundegruppe des DRK-Delbrück hatte alles sehr gut organisiert und so lief alles zügig und reibungslos ab.


Nach der schriftlichen Prüfung ging es auch gleich auf den Platz direkt links neben dem Gebäude zum Verweistest.
Maira merkte mir meine Nervosität doch sehr an und musste sich ihren Stress erst mal „ablaufen“ und drehte somit eine Ehrenrunde um die Versteckperson und den Prüfer, bevor sie dann sehr schön angezeigt hat. Ein Stein viel mir vom Herzen, den 2. Teil hatten wir geschafft.
Nach den Verweistests ging es direkt weiter mit der Unterordnung, die ebenfalls auf dem Platz geprüft wurde. Auch hier hat alles gut geklappt und wir durften in die Suche starten.

Das Suchgelände war in unmittelbarer Nähe und so mussten wir nicht gefahren werden.  

                                                                                                

Nach der Befragung und Besprechung der Einsatztaktik ging es auch direkt los.
Das Gelände hatte alles was man sich vorstellen kann, teils dicht, teils gut übersichtlich, mit Wegen durch das Gelände und gut erkennbaren Grenzen. Hier machte sich meine Nervosität leider wieder richtig bemerkbar, und ich führte die arme Maira sehr eng. Sie hatte überhaupt keine Möglichkeit, sich richtig zu lösen und große Schläge zu machen. Das hat Zeit und Kondition gekostet. Nach ca. 13 Min Suchzeit konnte ich dann aber endlich sehen, wie sie Witterung bekam und dann auch direkt das erste Opfer sauber angezeigt hat.

                         


Nach der Erstversorgung ging es, nach einer kurzen Unterbrechung wegen Kindern im Suchgelände wieder weiter, und nur kurze Zeit später hörte ich das erlösende zweite Bellen, sie hatte das 2. Opfer gefunden. Allerdings hatten sich die Prüfer hier etwas einfallen lassen, denn als ich das Opfer versorgen wollte, lief es vor mir und Maira weg und wollte auch nicht mit mir sprechen. Aber auch das haben Maira und ich gut gemeistert und umso glücklicher war ich, als mir anschließend gratuliert wurde, bestanden!

  

Maria ist eine tolle kleine, verrückte Motte, mit der ich nun endlich als Team gemeinsam in die Einsätze gehen darf.

Johanna Ludwig

 

8. März 2015

Fortbildung zum Thema "Erste Hilfe Hund" wurde erfolgreich absolviert

Auch in diesem Jahr wurde unsere Fortbildung am 08.03.2015, geleitet von Frau     Dr. Edelgard Siegmund, sehr gut besucht. Teilnehmer der Rettungshundestaffeln Recklinghausen und Münster-Nienberge bekamen umfassende Informationen zur schnellen und effektiven Hilfe am Hund. Praktische Übungen an den eigenen Hunden ergänzten die in der Theorie erlernten Kenntnisse.
Zum guten Schluss erläuterte Frau Dr. Edelgard Siegmund noch das Landeshundegesetz.
Der Tag war ein voller Erfolg für alle Beteiligten.

    

 

17. Januar 2015

Vermisste Person in Einsatzübung durch Rettungshund wohlbehalten aufgefunden

Bei klarem Wetter und Temperaturen von knapp unter 0°C konnten wir in den frühen Morgenstunden am Samstag, den 17. Januar 2015 eine Einsatzübung der DRK-Rettungshunde-Gruppe Münster auf dem Alexianer-Gelände ausrichten. Die Einsatzübung wurde in Abstimmung mit der Polizei Münster und dem Träger des Alexianer Krankenhauses in Münster-Amelsbüren, durchgeführt.

Dem (Übungs-)Einsatzszenario nach, wurde unserer Staffelleitung mitgeteilt, dass eine hilfsbedürftige Person auf dem Gelände des Alexianer Krankenhauses vermisst wird. Unter Berücksichtigung der Wettersituation und des schlechten Gesundheitszustandes der vermissten Person lag für diese eine lebensbedrohliche Situation vor. Dass es sich hierbei tatsächlich um eine Übungslage handelt, wurde der „Staffelleitung“ zunächst vorenthalten. Die Auflösung erfolgte erst gezielt am Ende der Übung.

Mit einem Mantrailer-Hund (dieser Hund sucht nach Aufnahme eines Geruchsträgers den individual Geruch der vermissten Person) und mit Flächensuchhunden erfolgte der Einsatz. Die einzelnen Maßnahmen wurden durch die realistisch dargestellte Einsatzleitung der Polizei in enger Zusammenarbeit mit dem Abschnittsleiter der DRK-Rettungshundegruppe-Münster abgestimmt. Der Vermisste konnte nach einiger Zeit wohlbehalten in einem abgelegenen Bereich, leicht unterkühlt, durch einen der eingesetzten Hunde aufgefunden werden.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei den Ansprechpartnern des Alexianer Krankenhauses, für Ihre tatkräftige Unterstützung und für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten, bedanken. Auf einzelne Namensnennungen möchten wir gerne verzichten, wir sehen unsere “Arbeit“ als Teamarbeit!

 

 13. Dezember 2014

Maintrailer-Prüfungserfolg im Dezember 2014

Nach vielen Trainingsstunden war es so weit: Bei regnerischem und stürmischen Wetter fuhren wir nach Rügen und stellten uns den Anforderungen der Mantrailing-Prüfung: Die Geruchsprobe von Herrn G. bekamen wir in einer Plastiktüte verpackt ausgehändigt und wurden dann zu dem Ort gebracht, an dem ihn Zeugen 24 Stunden vorher zuletzt gesehen hatten. Nachdem ich Zarja die Vergleichsprobe zum Anriechen unter die Nase gehalten hatte, suchte sie die Umgebung nach der dazu passenden Geruchsspur ab. Das Auffinden des Trails meldete sie mir durch ihre aktive Bellanzeige. Daraufhin schnallte ich die Leine von der Suchhalsung ans Führgeschirr um und wir folgten gemeinsam der von Herrn G. stammenden Geruchsspur. Menschlicher Individualgeruch wird von der feinsinnigen Hundenase wahrgenommen und besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit aus abgeschilferten Hautschuppen mit darauf lebenden Bakterien und deren Stoffwechselprodukten. Da diese flüchtigen Teilchen vom Wind leicht verblasen werden, mussten wir insbesondere an Kreuzungen effizient Geruchsspuren vergleichen, um jeweils eine Richtungsentscheidung herbeiführen zu können. Dank des stetigen Windes auf Rügen fiel dies Zarja und mir dort verhältnismäßig leicht. Im Zweifelsfall fragte ich Zarja erneut und sie lieferte mir ihre Bestätigung. So konnten wir die laut DRK-Prüfungsordnung 2,1 – 2,5 km lange Strecke innerhalb der geforderten Suchzeit von höchstens 60 Minuten abarbeiten und erreichten am Ende glücklich Herrn G., der unverletzt und orientiert war, so dass sich eine sanitätliche Versorgung erübrigte. Zarja identifizierte ihn gut sichtbar indem sie sich vor ihn hinlegte und ihre Belohnung erwartete. Die erhielt sie denn auch von mir: Eierpfannkuchen und Weißwurst. Der Aufwand hat sich also für uns beide gelohnt. Mit Fug und Recht dürfen wir uns jetzt „geprüftes Rettungshundeteam Mantrailing“ nennen. Bald steht noch die polizeiliche Sichtung in NRW an und so können wir die erfahrenen Kollegen hoffentlich bald im Einsatz unterstützen.

Text: Dr. Edelgard Siegmund

 

    Zarja und Dr. Edelgard Siegmund sind bei der vermissten Person angekommen.
    Foto: Johanniter/privat
 

7. Dezember 2014

Weiteres Team besteht Rettungshunde-Eignungstest

Das Rettungshundeteam (in Ausbildung) Ralph Albersmann mit seinem Border Collie-Rüden "Qju" haben im Dezember erfolgreich den Rettungshunde-Eignungstest in Recklinghausen bestanden.

Wir freuen uns auf die weitere, vielversprechende Ausbildung bishin zum geprüften Rettungshundeteam.

 

November 2014

Erstes DRK-Mantrailing-Team im Landesverband Westfalen-Lippe kommt aus Münster

"Such und hilf!“ ist die Aufforderung für Lee, Rocky und Zorro, die drei geprüften Flächensuchhunde der DRK-Rettungshundegruppe Münster. Sofort machen sich die Spürnasen auf den Weg, um in unebenem Gelände nach Vermissten zu suchen. Unterstützung bekommen sie jetzt durch den Mantrailer Bruno. „Hunde mit dieser Spezialausbildung werden vorwiegend bei der Suche nach vermissten Personen im bebauten Bereich eingesetzt“, erklärt Hundeführerin Marion Dahlmann. Beim Mantrailing wird ein Geruchsträger mit dem Individualgeruch der zu suchenden Person verwendet. Bei der Suche schafft es der Hund, verschiedene menschliche Gerüche voneinander zu unterscheiden und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person zu orientieren.

Marion Dahlmann (2.v.l. vorne) mit Bruno und der Rettungshundegruppe Münster

Angefordert werden Mantrailer nur nach einer zusätzlichen Prüfung durch die Polizei. Sie können in ganz NRW eingesetzt werden. „Wir sind stolz, dass das erste geprüfte DRK-Mantrailing Team in Westfalen-Lippe aus dem DRK-Kreisverband Münster kommt“, freut sich Kreisrotkreuzleiterin Christiane Axnich, „denn diese Prüfung haben erst wenige Teams erfolgreich bestanden.“

Seit 15 Jahren gibt es im DRK-Kreisverband Münster erfolgreiche Rettungshundearbeit. War der Focus bisher nur auf die Flächenhunde ausgerichtet, setzt man hier seit einigen Jahren auf die Kombination von Mantrailern und Flächensuchhunden, um bei der Vermisstensuche schnellstmöglich zum Erfolg zu kommen.

16 Mitglieder gehören zur Rettungshundegruppe Münster, davon sind vier bereits geprüfte Rettungshundeteams. Fünf Hunde sind derzeit in Ausbildung zum Flächensuchhund, zwei zum Mantrailer. Alle Mitglieder haben eine Sanitätsausbildung absolviert, so dass sie im Ernstfall auch die Erstversorgung von verletzten Personen fachgerecht durchführen können. Zusätzlich werden Rettungshundeführer an GPS-Geräten geschult, bekommen Unterweisungen in Kynologie sowie Erster Hilfe am Hund, lernen Einsatztaktik und nehmen an einer Funkausbildung teil.

Infos

Ansprechpartnerin

Marion Dahlmann

Tel: 0251 - 37 880

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