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Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche

"Verhinderte Trauer behindert Leben"

Bei Kindern und Jugendlichen, die einen nahestehenden Menschen verloren haben, zeigt sich Trauer häufig nicht so offensichtlich wie bei Erwachsenen. So wie Kinder leben, so trauern sie auch: bunt und vielfältig. In dem einen Moment noch spielend und lachend, können sie im anderen Moment zutiefst traurig über den erlittenen Verlust sein. Anders als Erwachsene springen sie in ihre Trauergefühle hinein und treten dann wieder unvermittelt aus der Trauersituation heraus.

In der Trauer erlebt das Kind die eigenen trauernden Angehörigen - oft das erste Mal - als sehr belastet, hilflos und fremd. Dieses Erleben kann beim Kind Angst und große Unsicherheit auslösen. Nicht selten übernimmt nun das Kind die Rolle des Erwachsenen und gibt seine Kinderrolle auf. Häufig schont es dann die eigenen Angehörigen und vermeidet, seine eigene Trauer zu zeigen. Die Angehörigen glauben aber, ihr Kind trauere gar nicht mehr. Viele Erwachsene sind über diese Verhaltensweisen irritiert und verunsichert.

Die Trauerbegleitung bietet diesen Kindern und Jugendlichen in Trauergruppen einen geschützten Raum für ihre Trauer. Sie können mit anderen, die Ähnliches erleben, ihre Erfahrungen teilen, sich austauschen und ihre Gefühle ausdrücken. Durch verschiedene kreative Methoden haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Trauer individuell auszudrücken. Gemeinsam mit ihren Angehörigen werden sie von ausgebildeten ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen begleitet.

Das Angebot richtet sich an Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, Jugendliche und junge Erwachsene, die einen nahestehenden Menschen verloren haben, sowie ihre Angehörigen. Auch Menschen mit Behinderung sind herzlich willkommen.

Infos

Ansprechpartnerin

Eva Werding

Tel: 0251 - 37 88 80
Fax: 0251 - 37 88 55