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07. Januar 19

DRK bekommt tierische Unterstützung: Tiergestützte soziale Arbeit in Kita und Wohngemeinschaft am Erphobogen

Die DRK-Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz und die DRK-Kindertageseinrichtung Erphobogen kooperieren zur Entwicklung und langfristigen Umsetzung intergenerativer Pädagogik. Beide Einrichtungen liegen in unmittelbarer Nähe am Bohlweg im Erphoviertel von Münster.


Bei der intergenerativen pädagogischen Arbeit leiten DRK-Mitarbeiter*innen der Kita und der Wohngemeinschaft gemeinsame Angebote mit Kindern und Senioren an. Für das aktuelle Projekt hat sich das DRK tierische Unterstützung geholt. Die Assistenzhundeschule HUMANI aus Ibbenbüren kooperiert im Rahmen der tiergestützten sozialen Arbeit mit dem DRK. „Dazu dass wir dieses besondere Angebot 2019 fortsetzen können, tragen auch die Erlöse aus dem traditionellen DRK-Weihnachtsbasar bei“, freut sich DRK-Vorständin Gudrun Sturm.



„Unser Therapiehund Mika hat die Kinder und Senioren auf besondere Weise zusammengebracht. Der Kontakt mit dem Hund spricht Menschen – unabhängig vom Alter – besonders in der Emotionalität, Entspannung und im Sozialverhalten an. Tiere vermitteln Menschen bedingungslose Akzeptanz, Vertrautheit und Sicherheit“, erklärt Hundetrainerin Christine Löbke.


Die Mitarbeiter*innen aus der Kita und der Wohngemeinschaft beobachten, wie die Kinder und Senioren mit jedem Angebot offener aufeinander zugehen und eine Selbstverständlichkeit für die unterschiedlichen Bedürfnisse in der Gruppe entwickeln. „Die tiergestützten Angebote schaffen eine wertvolle Basis für die Weiterentwicklung der intergenerativen Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Einrichtungen“, so Kita-Leiterin Iris Brauer.


An dem regelmäßigen Angebot nehmen ca. acht Kinder und bis zu zwölf ältere Menschen teil. Mika begrüßt alle Kita-Kinder mit einer spielerischen Aktion in der Turnhalle. Vorab bespricht Christine Löbke mit den Kindern Regeln, wie sie mit dem Hund umgehen sollen. „Zur Aufklärung gehört auch, dass die Kinder über das Verhalten des Hundes und seine Hundesprache informiert sind“, so Löbke weiter. Im Anschluss gehen die teilnehmenden Kinder mit Mika in die räumlich angrenzende DRK-Wohngemeinschaft und besuchen dort die Senioren. „Es ist toll zu sehen, wie die älteren Menschen auf den Hund und die Kinder reagieren und ihre Freude daran haben“, berichtet Katja Tükker, Teamleiterin der DRK-Wohngemeinschaft.

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