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Autismus-Therapiezentrum erweitert sein Angebot - 2. Standort in Münster eröffnet

Vier Personen stehen um einen Stehtisch herum, die beiden Frauen außen halten einen Blumenstrauß in der Hand. Im Hintergrund ist ein moderner Raum mit Fensterfront zu sehen.
Anika Eckel (Koordinationsfachkraft ATZ), Marcel Jäger (Vorstand DRK Münster), Lothar Grauthoff (Präsident DRK Münster), Lara Hammelbeck (Leitung ATZ)
5 Personen stehen um zwei Stehtische herum und begrüßen die Gäste
Mehrere Personen stehen in einem modernen Raum mit Fenstern, ein Person trägt etwas vor. Im Hintergrund Plakate mit Fallbeispielen und Therapiematerialien
Drei Personen stehen zusammen und tauschen sich aus. Im Hintergrundsteht steht eine Pinnwand worauf das Raumkonzept des ATZ erklärt wird
Zwei Personen sitzen sich gegenüber und haben Trommeln auf dem Schoß. Im Hintergrund hängt ein Plakat zum Thema "Nonverbale soziale Interaktion"
Modernes Backsteingebäude mit großem DRK-Schild. Vor dem Gebäude steht ein weißer Kleinwagen mit DRK-Logo und der Beschriftung "Fahrdienst"

Das Autismus-Therapiezentrum des DRK in Münster baut sein Angebot aus: Seit Januar 2026 ist der zweite Standort am Essexweg 34 bereits in Betrieb. Am 8. Mai, dem Weltrotkreuztag, wurde dieser nun im Beisein von Bürgermeisterin Maria Winkel offiziell eröffnet.

Das DRK reagiert mit der Erweiterung auf den steigenden Bedarf an Unterstützungsangeboten für Menschen im Autismus-Spektrum und ihre Familien. Der neue Standort im York-Quartier in Münster-Gremmendorf schafft zusätzliche Kapazitäten und ermöglicht eine noch differenziertere Förderung.

„Mit dem zweiten Standort bauen wir unser Angebot in Münster gezielt aus und können noch mehr Menschen im Autismus-Spektrum erreichen. Eine verlässliche Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe sind uns sehr wichtig“, betonten Präsident Lothar Grauthoff und Vorstand Marcel Jäger.

Unter dem Leitthema „Autismus verstehen und autismusspezifische Förderung erleben“ bot das DRK-Team den geladenen Eröffnungsgästen verschiedene Erlebnisstationen an. Diese vermittelten praxisnah die therapeutische Arbeit und gaben Einblicke in Fördermaterialien, Methoden sowie alltagsunterstützende Ansätze. Darüber hinaus konnten die Gäste in einem Wahrnehmungsraum nachempfinden, wie herausfordernd die Reizverarbeitung für Menschen im Autismus-Spektrum sein kann.

Die Eröffnung fand bewusst am Weltrotkreuztag statt und unterstreicht die Bedeutung von Unterstützung, Inklusion und Teilhabe für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

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