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Einleitende Worte der Ärztlichen Kinderschutzambulanz bei Filmpremiere

Zwei Frauen und ein Mann vor Filmplakaten des Filmes "Tod meiner Jugend"
Annika Behmer (links) und Paula Himken (rechts) von der Ärztlichen Kinderschutzambulanz mit Regisseur Timo Jacobs.

Am 1. Juni fand im Cinema Münster die Premiere des Filmes „Tod meiner Jugend“ mit dem Regisseur Timo Jacobs und dem Protagonist Kai Peter, auf dessen Lebensgeschichte der Film beruht, statt. Annika Behmer und Paula Himken der Ärztlichen Kinderschutzambulanz des DRK Münster waren ebenfalls vor Ort und sprachen einleitende Worte vor dem Film.

Der Film erzählt die Geschichte des Hausmeisters Kai Peters, der nach einer unschuldigen Frage seines Sohnes mit seiner verdrängten Vergangenheit als jahrelanges Missbrauchsopfer konfrontiert wird. Um sein schweres Trauma zu verarbeiten und das Schweigen zu brechen, wählt er den ungewöhnlichen Weg, seine Geschichte auf einer Stand-up-Comedy-Bühne zu verarbeiten.

Die Ärztliche Kinderschutzambulanz betont zur Filmpremiere, dass die gezeigte Gewalt bittere Realität für viele Kinder ist. Der Film könne als kraftvoller Impuls dienen, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen und den Schutz von Kindern im Alltag mutig mitzugestalten. Sie rief das Publikum eindringlich dazu auf, als Gesellschaft nicht wegzusehen, sondern aktiv hinzuhören, um betroffenen jungen Menschen sichere Räume und eine Stimme zu geben.