Mit rund 60 engagierten Teilnehmenden aus Universität, Rechtspraxis und sozialen Organisationen bot der Abend spannende Fachvorträge sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung.
Auch die DRK-Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) war mit einem eigenen Infostand vertreten. Gemeinsam mit weiteren Organisationen, darunter das Haus der Wohnungslosen (HdW) und die Diakonie, konnte die Arbeit der MBE vorgestellt und gezeigt werden, wie wichtig eine qualifizierte Beratung ist, um Barrieren abzubauen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Problem, das der MBE auch in ihrer täglichen Beratungsarbeit immer wieder begegnet: Viele geflüchtete Menschen können ihre Rechte nicht oder nur eingeschränkt wahrnehmen. Häufig scheitert dies an Sprachbarrieren und komplexen bürokratischen Verfahren, die den Zugang zu Informationen und Unterstützung erheblich erschweren. Gleichzeitig verhindern finanzielle Hürden oftmals den Zugang zu rechtlicher Beratung und Vertretung.
Wer seine Rechte nicht kennt oder sie nicht durchsetzen kann, ist besonders gefährdet, benachteiligt oder ausgenutzt zu werden. Gerade geflüchtete Menschen sind von dieser Problematik häufig betroffen. Umso wichtiger sind niedrigschwellige Beratungsangebote, eine enge Zusammenarbeit verschiedener Akteur*innen und starke Netzwerke, die den Zugang zu Recht und gesellschaftlicher Teilhabe unterstützen.MBE
