Etwa 100 Ehrenamtliche waren am Rosenmontag im Einsatz für Münster. Für das DRK handelte es sich damit um den größten geplanten Einsatz des Jahres. „Was die ehrenamtlichen Einsatzkräfte hier leisten, ist alles andere als selbstverständlich. Sie investieren ihre Freizeit, übernehmen Verantwortung und sorgen mit großem Engagement dafür, dass eine Karnevalsveranstaltung dieser Größe sicher stattfinden kann“, betonte die Einsatzleitung.
Neben der zentralen arztbesetzten Unfallhilfsstelle im Innenhof des Rathauses wurden entlang der Umzugsstrecke eine weitere Unfallhilfsstelle und mehrere Sanitätsposten betrieben. Zusätzlich standen fünf Rettungs- und Krankenwagen sowie ein Notarzt zur medizinischen Versorgung bereit. Der Regelrettungsdienst wurde darüber hinaus durch zwei zusätzliche Kranken- sowie zwei Rettungswagen der Hilfsorganisationen verstärkt.
Insgesamt haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte 50-mal medizinische Hilfe geleistet. 15 Personen wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Ein fester Bestandteil des Einsatzkonzeptes war erneut die Zusammenarbeit mit der städtischen Kampagne „Voll ist out“ sowie mit der Aktion „Luisa ist hier“ des Frauen-Notrufs sowie den Awareness-Teams. Die Kooperationen tragen dazu bei, riskantem Alkoholkonsum vorzubeugen, Hilfeangebote sichtbar zu machen und insbesondere Frauen und Mädchen in belastenden oder bedrohlichen Situationen niedrigschwellige Unterstützung zu ermöglichen. Durch die enge Verzahnung von Prävention, Aufklärung und medizinischer Hilfe wurde die Sicherheit der Besucher*innen zusätzlich gestärkt.
Zum Abschluss dankten Gesamteinsatzleiter Jörg Rosenkranzvon der Berufsfeuerwehr Münster und der Leiter des Sanitätsdienstes, Benjamin Wiedebusch vom DRK Münster, allen eingesetzten Kräften für ihr professionelles, engagiertes und organisationsübergreifendes Zusammenwirken.



