Im weiteren Verlauf standen zentrale Fragestellungen aus dem beruflichen Alltag von Beratung, Bildung und Arbeitsmarktintegration im Fokus. Thematisiert wurden unter anderem die Reichweite von Antidiskriminierungsarbeit, Diskriminierungsdefinitionen, typische Beratungsanliegen sowie der professionelle Umgang mit Diskriminierungsvorwürfen. Besondere Aufmerksamkeit galt Spannungsfeldern zwischen institutionellen Vorgaben, Leistungsbewertung und Religionsfreiheit.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf religiöser Vielfalt und strukturellen Rahmenbedingungen, etwa im Zusammenhang mit Ramadan, Kopftuch, Zumutbarkeitsregelungen oder Arbeitgeberanforderungen. Deutlich wurde, dass diskriminierungskritisches Handeln keine pauschalen Antworten bietet, sondern differenzierte, einzelfallbezogene Abwägungen erfordert.
