Foto: M. Liedtke, FH MünsterHandeln. Helfen. Resilienz zeigen.
StudiPUK verbindet Pflege, Studium und Bevölkerungsschutz. Studierende werden zu Pflegeunterstützungskräften qualifiziert und können ihre Kenntnisse zusätzlich im Bevölkerungsschutz des DRK einbringen.

StudiPUK steht für Studierende Pflegeunterstützungskräfte. Das Projekt wurde von der FH Münster gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe entwickelt, erprobt und wissenschaftlich begleitet. Die Idee knüpft an die frühere Ausbildung von Schwesternhelferinnen an, überträgt diesen Ansatz jedoch auf die heutige Lebens- und Ausbildungswelt von Studierenden.
Im Rahmen einer speziell entwickelten Qualifizierung lernen die Studierenden, pflegerische Unterstützung unter Anleitung einer examinierten Pflegefachkraft zu leisten. Dabei geht es um klar definierte Tätigkeiten und eine sichere Abgrenzung zu Aufgaben, die ausschließlich Pflegefachkräften vorbehalten sind.
Was machen Pflegeunterstützungskräfte?
StudiPUKs arbeiten immer unter der Anleitung und Verantwortung einer examinierten Pflegefachkraft. Sie unterstützen beispielsweise bei:
Eine besondere Perspektive erhält StudiPUK durch die Verbindung mit dem Bevölkerungsschutz. In Krisen und größeren Schadenslagen können pflegerische Bedarfe entstehen, die über die regulären Strukturen hinausgehen. Gleichzeitig stehen im Bevölkerungsschutz zahlreiche ehrenamtliche Helfer*innen mit unterschiedlichen Qualifikationen zur Verfügung. StudiPUK verbindet diese Bereiche: Studierende bringen ihre pflegerischen Kompetenzen in die Strukturen des DRK ein und können damit künftig auch den Bevölkerungsschutz unterstützen.
Beim DRK-Kreisverband Münster wird dafür ein entsprechender ehrenamtlicher Rahmen geschaffen. Dazu gehören unter anderem die Einbindung in die Alarmierungsstrukturen, Versicherungsschutz, Ausstattung sowie die Anbindung an die Rotkreuz-Gemeinschaften.
Mehr über die wissenschaftliche Entwicklung von StudiPUK:
Projektleitung:
Melanie Plath
melanie.plath@fh-muenster.de