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Integrationsagentur

Matthias Utech
Team Migration

Integrationsagentur

Tel. 0160 9508 0463
matthias.utechdrk-muenster.de
WIRE: @m_utech_drkms

Zumsandestraße 25/27
48145 Münster

Die DRK-Integrationsagentur setzt sich für die Inklusion zugewanderter Menschen in Münster ein. Unser Ziel ist die Verbesserung der Teilhabechancen von neuzugewanderten Menschen in Münster und die verstärkte Förderung eines gleichberechtigten gesellschaftlichen Miteinanders.

Unsere zentralen Themen sind die diversitätssensible Öffnung, die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, Antidiskriminierungsarbeit und die Integrationsarbeit im Sozialraum.

 

Welche Aufgaben hat die Integrationsagentur?

  • Förderung des Diversitätsbewusstseins und einer diskriminierungskritischen Haltung der Bürger*innen von Münster
  • Beratung bei der diversitätssensiblen und diskriminierungskritischen Öffnung von Einrichtungen und Diensten
  • Ungleichheitsverhältnissen entgegenwirken: Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabechancen und zum Abbau von Zugangsbarrieren
  • Förderung von ehrenamtlichem Engagement von und für zugewanderte Menschen
  • Unterstützung von und Kooperation mit Migrant*innenselbstorganisationen
  • Enge Zusammenarbeit mit anderen Integrationsagenturen
     

Die Integrationsagentur ist vernetzt mit Migrantenselbstorganisationen, Vereinen, Gremien, Verbänden, kommunalen Partnern und örtlichen Trägern sozialer Dienstleistungen aus den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheits- und Sozialwesen, auch im Stadtteil.

Unsere Haltung und unser Selbstverständnis

Migration als gesellschaftliche Normalität

Wichtig ist uns, die Defizite und Bringschuld nicht bei der vollkommen heterogenen und vielfältigen Gruppe der zugewanderten Menschen zu verorten. Ein solches Verständnis fänden wir hoch problematisch, denn es spaltet und grenzt aus. Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe an sich selbst. Hinsichtlich der Anpassung an und der Öffnung für die migrationsgesellschaftliche Realität gibt es viel zu tun. Wir müssen Diskriminierung in den verschiedenen Lebensbereichen zum Thema machen, hierfür sensibilisieren und entstandenen Ungleichverhältnissen entgegenwirken. Migration ist eine gesellschaftliche Normalität und Notwendigkeit, auf die bisher unzureichend reagiert wurde. Die Aufgabe ist daher, neben der Erhöhung von Teilhabechancen für zugewanderte Menschen, vor allem in der Mehrheitsgesellschaft für Vielfalt und Offenheit einzustehen.

Es geht nicht ohne Rassismuskritik

Nach unserer Auffassung muss in der Gesamtgesellschaft mehr über Rassismus und Diskriminierung aufgeklärt werden. Empowermentangebote für Menschen, die negativ von Rassismus oder anderen Diskriminierungsformen betroffen sind, sind unbedingt notwendig. Wenn jedoch auf der anderen Seite Rassismus nicht abgebaut wird, ändert sich nichts an den Verhältnissen. Rassismus verhindert Integration.

Rassismus und Migration sind zwar miteinander verbunden. Jedoch machen nicht alle Menschen, die eine Zuwanderungsgeschichte haben, Rassismuserfahrungen und andersherum. Es geht vielmehr um Weißsein. Weißsein ist ein sozialpolitisches Konstrukt, das über Zugehörigkeiten und damit über Teilhabe entscheidet. So wird Migration von nicht-weißen Menschen oft viel mehr problematisiert (Bsp. Syrien, Afghanistan), als die Zuwanderung von weißen Menschen. 

Hier finden Sie das komplette Positionspapier zum Download.