Familienzentrum
Neben dem Angebot einer niedrigschwelligen und regelmäßigen Sprechstunde mit einer Psychologin der Diakonie in unserem Haus, pflegen wir auch Kooperationen mit weiteren Beratungsakteur*innen aus Münster, die zu vielfältigen Themen Austausch anbieten. In Kooperation mit dem „Haus der Familie“ haben wir mehrmals im Jahr die Möglichkeit, spannende thematische Elternabende und -nachmittage anzubieten. Das Familienzentrum ist ein Ort der Begegnung für die Familien. In diesem Kontext findet bei uns täglich ein Elterncafé am Vormittag statt, in dem Mütter und Väter sich gerne nach dem Bringen ihrer Kinder kurz bei einem Getränk austauschen und vernetzen.
Bewegungskita
Wir begleiten die Kinder als Bewegungskita bei Körpererfahrungen zur Wahrnehmung und Entwicklung eines Selbst- und Weltbildes. Alle Mitarbeitenden der DRK-Bewegungskita wurden ausführlich geschult, um dies in die Tat umzusetzen. Als Bewegungskita stehen wir in engem Kontakt mit unserem Kooperationspartner, dem TSC Gievenbeck. Dieser unterstützt uns bspw. regelmäßig bei unseren jährlich stattfindenden Bewegungsfesten oder anderen Bewegungsangeboten.
Die Kinder bekommen als Entdeckende und Forschende täglich die Zeit und den Raum sich im Innen- und Außenbereich auf vielfältige Weise ihren Bedürfnissen entsprechend zu bewegen. Im großen und abwechslungsreichen Außenspielbereich haben die Kinder die Möglichkeit, Rutschen, Schaukeln, Fahrzeuge und verschiedene Sandspielzeug- und Rasenflächen zu nutzen. Spielerische Bewegung ermöglicht allen Kindern gemeinsame Erfahrungen jenseits sprachlicher, kultureller und sozialer Vielfältigkeit und möglicher Barrieren.
Unsere großen Flure sind außerdem besonders hervorzuheben. Sie bieten den Kindern durch ausreichend Platz ihrem Bewegungsbedürfnis nachzukommen. In unserem U3-Bereich, dem grünen Flur, sind im Flurbereich besondere Bewegungselemente verbaut, die bereits Kinder in einem frühen Entwicklungsalter anregen, ihre motorischen Fähigkeiten auszubauen.
Sprach-Kita
Die alltagsintegrierte Sprachbildung, inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien, sind besondere konzeptionelle Schwerpunkte unserer Kindertageseinrichtung.
Inklusive Haltung
Die Bildung, Erziehung und Betreuung der DRK-Bewegungskita schließt auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf ein. In der Kita Hand in Hand arbeiten wir gemäß dem Grundgedanken der inklusiven Pädagogik. Jedes Kind soll in seiner individuellen Entwicklung und seinen Bedürfnissen entsprechend begleitet und unterstützt werden.
Die inklusive Pädagogik spricht nicht nur Kinder mit besonderem Förderbedarf an, sondern alle Kinder. Ein wichtiges Anliegen unserer Arbeit besteht darin, Kinder zu befähigen, einander zu respektieren und ein soziales Miteinander in der Gruppe zu entwickeln, aufrecht zu erhalten und zu pflegen. Wir möchten die Vorurteilslosigkeit der Kinder nutzen, um Toleranz und Akzeptanz zu fördern und zu stärken. Die Kinder erleben im Kindergartenalltag, wie sie sich gegenseitig unterstützen und ergänzen können, damit ein soziales Miteinander entsteht. Sie sind Spielpartner*innen und geben sich wichtige Lernimpulse.
Die Anerkennung der Vielfalt der Lebenslagen und der Lebensentwürfe von Kindern und ihren Familien ist die Voraussetzung zur Entwicklung einer inklusiven Haltung, einer inklusiven Konzeption sowie einer inklusiven Handlungspraxis in der Kindertageseinrichtung. Einrichtungen und Angebote stehen damit vor der Herausforderung, für alle Formen und Inhalte dieser Vielfalt offen zu sein und Angebote zu eröffnen, in denen sich Menschen in ihren Lebensbezügen diskriminierungsfrei wiederfinden und an denen sie barrierefrei teilhaben können.
Im Wesentlichen geht es uns darum, dass sich die Kinder an allen Aufgaben des Gruppenalltags beteiligen können und sich somit als Gestaltende ihres eigenen Lebens selbstwirksam erfahren. Dafür schaffen wir mit den Kindern Strukturen, die es ermöglichen, dass sie sich altersangemessen passende Beteiligungsformen suchen können, z.B. in Kinderkonferenzen, Morgenkreisen und Projekten.
Die pädagogischen Fachkräfte ermutigen und motivieren die Kinder, die Verfahren in Bezug auf Beteiligung und Beschwerde auch in Anspruch zu nehmen.