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Willkommen in der DRK-Kita Lummerland

Tanja Hagenbrock
Kita Lummerland

Leiterin

Tel. 02501 7917
tanja.hagenbrockdrk-muenster.de

Rilkeweg 43
48165 Münster

Die viergruppige DRK-Kita Lummerland liegt in Münster-Hiltrup. Wir freuen wir uns sehr, ein so tolles und großes Außengelände zu haben, dass wir täglich nutzen. Es bietet vielfältige Optionen, Bewegungsmöglichkeiten für die Kinder zu schaffen. Hierzu gehören der Hügel mit Rutsche, Tunnel und schräger Rampe, unsere Nestschaukel, das Piratenschiff, die Turnstangen, das Hexenhaus, ein Kletterturm, verschiedene Sandkästen, eine Wasser-Matschbahn, zwei Schaukeln und eine Bobbycar-Bahn.

Für die U3 Kinder besteht die Möglichkeit, einen Teil des Geländes durch einen geschlossenen Zaun abzutrennen. In diesem Bereich befinden sich ebenfalls ein Sandkasten, ein kleines Spielhaus, Spielwände und eine Rutsche. Die Umgebung unserer Kita lädt dazu ein, unterschiedliche Ausflüge zu unternehmen, wie z.B. Waldspaziergänge, Marktbesuche, verschiedene Spielplätze, in den Schulferien auch der Schulhof der nah gelegenen Grundschule, Spaziergänge durch den Ort.

Wir als pädagogische Fachkräfte unterstützen Bewegungsprozesse, indem wir Erfolge und Misserfolge zulassen. Dazu gehört auch, den Kindern nicht alles zu verbieten, was aus unserer Sicht möglicherweise gefährlich sein könnte, ohne dabei leichtsinnig zu sein. Kinder lernen sehr bald, sich und ihre Fähigkeiten einzuschätzen und wissen schnell, was sie sich zutrauen können und was nicht – wenn man sie nur lässt.

Pädagogische Schwerpunkte:

  • Situationsorientierter Ansatz

    Der Situationsorientierte Ansatz ist keine Methode, sondern eine Grundsatzhaltung, bei der das methodische pädagogische Handeln an erster Stelle steht. Die Bedürfnisse und Interessen der Kinder werden zum Ausgangspunkt der pädagogischen Angebote gesetzt.

    Den pädagogischen Fachkräften kommt im Situationsorientierten Ansatz die Aufgabe zu, ausgehend von Beobachtungen und Schlussfolgerungen, das, was die Kinder an Fragen, Problemen und Informationen einbringen, aufzugreifen und die darin enthaltenen Lernmöglichkeiten und Erfahrungsräume zu erschließen. Der Grundsatz dieses pädagogischen Ansatzes lautet: „Lernen in Zusammenhängen“. Hierbei werden alle Dimensionen des Wahrnehmens und Erlebens (kognitiv, sinnlich, körperlich, psychisch-emotional, individuell und sozial) und des Ausdrucks (sprachlich, motorisch, musisch und kreativ) einbezogen. Kinder können sich freiwillig, selbst- und auch fremdmotiviert ohne Leistungsdruck mitgestaltend einbringen.

    Unsere Arbeit wird von uns als individuelle Entwicklungsunterstützung gesehen. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, individuelle Erfahrungen und Erlebnisse zu verarbeiten und zu verstehen, bedeutsame Fragen für sich zu entwickeln und zu beantworten, Dinge auszuprobieren und dadurch Zusammenhänge zu begreifen.

    Wir als Erzieher*innen sehen uns nicht als Leit- sondern als Begleitpersonen des Kindes. Unsere Arbeit liegt im Beobachten, Besprechen, Zuhören, Anregen, Geben von Hilfestellungen, Zurückziehen. Unser Ziel ist die ganzheitliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Jedes Kind wird von uns so akzeptiert, wie es ist. Wir möchten es an seinem individuellen „Standort“ abholen, es begleiten, anregen, neugierig machen, es Selbsterfahrungen machen und Selbstbewusstsein entwickeln lassen

    Die Kinder werden als eigenständige Akteure in ihren Bildungsprozessen wahrgenommen und in die pädagogische Arbeit eingebunden. Bildungs- und Lernangebote orientieren sich an dem Lerntempo und den Interessen der Kinder. Die pädagogischen Fachkräfte begeben sich mit den Kindern auf einen gemeinsamen Weg des Forschens, Lernens und Entdeckens. Sie sind Vorbilder, Unterstützer, Mitspieler und Berater für die Kinder.

    Der situationsorientierte Ansatz geht davon aus, dass die aktuellen Ausdrucksformen der Kinder (Verhalten, Sprechen, Malen, Spielverhalten und Bewegung) aus zurückliegenden Ereignissen, Erlebnissen und Erfahrungen resultieren. Deshalb, so die Schlussforderung des situationsorientierten Ansatzes, entwickeln Kinder emotional-soziale Kompetenzen am besten, indem sie individuelle Erlebnisse und Erfahrungen verarbeiten und verstehen. Da die Erfahrungen der Kinder die Themen im Kindergarten bestimmen, sollen künstliche, idealtypische Lernsituationen vermieden werden. Die Perspektive und Erfahrungen der Kinder werden zum Ausgangspunkt frühpädagogischer Angebote gesetzt.

    Die Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte liegt auch darin, den Kindern dabei zu helfen, zu einer starken Gemeinschaft zusammen zu wachsen. Sie beraten bei Konflikten, hören zu und unterstützen die Kinder darin, Regeln für ein soziales Miteinander zu entwickeln. Die pädagogischen Fachkräfte helfen den Kindern dabei, ihre Fähigkeiten und Leistungen zu erkennen und auch zu benennen. Ziel des Situationsorientierten Ansatzes ist es, dass die Kinder mit Freude und Stolz erkennen, dass sie der Akteur ihrer eigenen Entwicklung sind. Die Bildung, Erziehung und Betreuung der DRK-Kindertageseinrichtung schließt auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf ein.

  • Inklusive Pädagogik

    Die DRK-Kindertageseinrichtung Lummerland hat sich auf den Weg – von einer integrativen zu einer inklusiven Arbeitsweise – gemacht. Dies erfordert viel Zeit, um das eigene Handeln zu reflektieren, Sichtweisen zu überprüfen, Strukturen zu hinterfragen und Abläufe zu verändern. Diesen Prozess sehen wir als immerwährende Aufgabe, die nie abgeschlossen sein kann, da wir die Notwendigkeit einer stetigen Reflexion und fachlichen Weiterentwicklung als erstrebenswert ansehen.

    Alle Kinder können sich gleichermaßen in unserer Kindertageseinrichtung mit ihren individuellen Merkmalen, familiären Hintergründen und Sprachen gesehen und willkommen fühlen. Eine vorurteilsbewusste Haltung ist dafür unabdingbar. Auch der Einsatz verschiedener Materialen, die die Lebenswirklichkeit und die Interessen der Kinder aufgreifen, helfen Kindern, teilzuhaben und sich wohl zu fühlen. Ein wichtiges Anliegen in der inklusiven Pädagogik besteht darin, Kinder zu befähigen, mit unterschiedlichen Fähigkeiten einander zu respektieren und ein soziales Miteinander in der Gruppe zu entwickeln, aufrecht zu erhalten und zu pflegen. Wir möchten die Vorurteilslosigkeit der Kinder nutzen, um Toleranz und Akzeptanz zu fördern und zu stärken.

    Inklusion bedeutet für unsere pädagogische Arbeit, die Teilhabe aller Kinder am Leben in unserer Einrichtung zu sichern und alle Barrieren für Spiel, Lernen und Partizipation abzubauen oder auf ein Minimum zu reduzieren. Inklusion verstehen wir als Chance für vielfältige Bildungsprozesse. Wobei wir gerechte Rahmenbedingungen schaffen, in denen Prozesse gegenseitiger Akzeptanz und ein respektvoller und natürlicher Umgang untereinander Raum und Zeit haben. Ein wichtiges Anliegen ist es, Kinder zu befähigen, mit unterschiedlichen Fertig- und Fähigkeiten einander zu respektieren und ein soziales Miteinander zu entwickeln und zu erhalten. Kinder lernen von- und miteinander. Dabei ist die individuelle Lerngeschwindigkeit jedes einzelnen Kindes zu berücksichtigen. Jedes Kind wird entsprechend seiner Bedürfnisse unterstützt und begleitet, wobei wir uns immer an den Stärken und Ressourcen der Kinder orientieren.

    Inklusion erfordert die bewusste und kontinuierliche Ausrichtung unserer pädagogischen Arbeit unter dem inklusiven Leitgedanken und einer inklusiven Grundhaltung. Voraussetzung hierfür ist die Anerkennung der Vielfalt der Lebenslagen und der Lebensentwürfe von Kindern und ihren Familien.

    Uns ist es ein wichtiges Anliegen, Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen gleiche Entwicklungschancen zu bieten. Das beinhaltet notwendigerweise die Anerkennung der individuellen Besonderheiten jeden Kindes. Der bewusste Umgang mit Verschiedenheit und Vielfalt führt zu einer pädagogischen Arbeit gegen jegliche Form von Ausgrenzung und Diskriminierung.

Zusammenarbeit mit Familien

In unserer Kindertageseinrichtung ist gegenseitiges Vertrauen zwischen Eltern und Erzieher*innen die Grundvorrausetzung für eine gelungene pädagogische Zusammenarbeit.

Die Eltern der Kinder verstehen wir vom Eintritt ihrer Kinder in die Einrichtung als Kooperationspartner. Nur wenn gegenseitiges Vertrauen vorhanden ist, können sich die Kinder uns anvertrauen. Als Basis dieser Kooperation sehen wir gegenseitiges Verständnis, Offenheit, Kommunikation, Zusammenarbeit und Konflikt- und Konsensfähigkeit an. Im Interesse der Kinder sind gegenseitige Akzeptanz und Toleranz die Grundlage einer unverzichtbaren Erziehungspartnerschaft.

Wir Mitarbeiter*innen sind stets Ansprechpartner für Fragen zur Entwicklung des Kindes. In einer aktiven Zusammenarbeit mit den Eltern ist es uns daher sehr wichtig, eine ganzheitliche Erziehung und Förderung zum Wohle des Kindes zu gewährleisten, in der die familiäre Situation und die Stärken und Defizite des Kindes berücksichtigt werden. Elternarbeit bedeutet für uns, Eltern zu begleiten, ihnen ggf. Unterstützung und Hilfe in Erziehungsfragen anzubieten und sensibel zu sein für ihre jeweilige Situation.

Um eine möglichst umfangreiche gemeinsame Grundlage für die Erziehung der Kinder zu gewährleisten, informieren wir die Eltern umfassend über unsere Arbeit.

Dies geschieht durch:

  • Aufnahmegespräche
  • Hospitationen
  • Elternsprechtage / Elternabende
  • Tür- und Angelgespräche

Wir ermöglichen den Eltern einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit durch:

  • Infowände im Eingangsbereich
  • Infowände vor den Gruppen
  • Elternbriefe
  • Fotodokumentationen über einzelne Projekte / Ausflüge
  • Gruppenpost mit Informationen über die jeweilige Gruppe

Gemeinsam erleben wir:

  • Elternnachmittage
  • Feste
  • Ausflüge
  • Ehrenamtliches Engagement

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt in unserer Elternarbeit liegt in der engen Zusammenarbeit mit den gewählten Elternvertretern, die im Elternrat und im Elternbeirat vertreten sind. Hierzu werden zu Beginn des Kindergartenjahres jeweils zwei Elternvertreter pro Gruppe in der Elternvollversammlung gewählt.

In diesen Gremien werden Eltern über unsere aktuellen Inhalte und die pädagogische Arbeit informiert. Zusätzlich bekommen die Eltern die Möglichkeit aktiv das Kindergartenleben mitzugestalten.

Weitere Informationen:

In der DRK-Kindertageseinrichtung Lummerland werden 70 Kinder in vier Gruppen betreut:

Knöpfegruppe
  • Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren
  • 35 Stunden im Block von 07:15 Uhr bis 14:30 Uhr
  • 45 Stunden von 07:15 Uhr bis 16.30 Uhr
Emmagruppe
  • Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren
  • 35 Stunden geteilt von 07:15 Uhr bis 12:30 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr (ohne Mittagessen)
  • 45 Stunden von 07:15 Uhr bis 16:30 Uhr
Drachengruppe
  • Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren
  • 35 Stunden geteilt von 07:15 Uhr bis 12:30 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr (ohne Mittagessen)
  • 45 Stunden von 07:15 Uhr bis 16:30 Uhr
Riesengruppe
  • Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren
  • 35 Stunden geteilt von 07:15 Uhr bis 12:30 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr (ohne Mittagessen)
  • 45 Stunden von 07:15 Uhr bis 16:30 Uhr

Die DRK-Kindertageseinrichtung Lummerland hat von Montag bis Freitag von 07:15 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet.

Es gibt Schließungstage in den Sommerferien und zwischen Weihnachten und Neujahr. Zusätzlich ist die Kindertageseinrichtung an einzelnen Tagen für pädagogische Konzeptionstage geschlossen.

Anmeldung

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Freiwilligendienst

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Auf der Webseite der DRK-Freiwilligendienste findest du alle Infos zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD). Dort kannst du Kontakt aufnehmen, dich beraten lassen und dich direkt online bewerben!